Pip: Willkommen bei Coffeenewstom — dem Blog, der beweist, dass man auf dem größten Bierfest der Welt tatsächlich über Kaffee reden kann.
Mara: Coffeenewstom hat in den letzten Tagen einiges abgedeckt: Kaffee auf der Wiesn, herbstliche Rezepte und eine neue Tchibo-Rarität — und dazu einen sehr persönlichen Einblick hinter den Blog. Fangen wir mit dem Oktoberfest an.
Dallmayr, Guglhupf und Kaiserschmarrn: Kaffee auf der Wiesn
Pip: Die Wiesn ist Bier. Das weiß jeder. Und trotzdem gibt es dort eine ganze Kaffeewelt, die still vor sich hin existiert.
Mara: Im Armbrustschützenzelt läuft seit diesem Jahr wieder die Kooperation mit Dallmayr. Festwirtin Katharina Inselkammer sagt dazu: „Wir freuen uns sehr auf das nächste Kapitel unserer Partnerschaft. Mit seinem Anspruch an Qualität und Lebensfreude bereichert Dallmayr unser Festzelt perfekt und spiegelt wider, was die Menschen auf dem Oktoberfest verbindet.“
Pip: Das heißt im Klartext: Espresso Martini aus der Nitro-Maschine, serviert neben dem Spatzl Spritz. Die Wiesn enthält Multitudes.
Mara: Und das Armbrustschützenzelt ist nur der Anfang. Im Überblick der Wiesn-Cafés tauchen gleich sechs weitere Adressen auf — vom Café Kaiserschmarrn mit seinem berühmten Catwalk bis zum drehenden Café Guglhupf, das Fairtrade-Dallmayr-Kaffee anbietet.
Pip: Ein rotierendes Café. Für alle, denen der Kaffee allein nicht schwindelig genug macht.
Mara: Teil zwei des Wiesn-Specials ergänzt das Bild: Schiebl’s Kaffeehaferl mit bayerischen Schmankerln seit 1976, Bodo’s Cafézelt mit Kirschwasser-Krapfen und Luftgitarre am Abend — und die Käfer Wiesn-Schänke, deren begehrte Sammelhaferl jedes Jahr neu aufgelegt werden.
Pip: Sammelhaferl als Souvenir. Weil man nach zwei Wochen Wiesn einfach etwas braucht, das an Kaffee erinnert.
Mara: Vom Festzelt direkt in den Herbst — denn die Jahreszeit bringt ihre eigenen Kaffeemomente mit.
Toffee, Papaya und Pumpkin Spice: Herbstlicher Kaffeegenuss
Pip: Herbst bedeutet: der Sommer ist vorbei, und irgendjemand muss das mit Gewürzen kompensieren.
Mara: Tchibo liefert dieses Jahr die dritte Rarität aus Mexiko: Chiapas, angebaut auf bis zu 1.650 Metern Höhe, von der Kooperative Lekil Kuxlejal. Der Name bedeutet übersetzt „das gute Leben“ — und die Beschreibung des Kaffees passt dazu: „So schmeckt das gute Leben in der Tasse!“
Pip: Toffee- und Papaya-Noten, nährstoffreicher Lehmboden, bis zu 300 Regentage im Jahr. Der Chiapas hat eine beeindruckende Biografie für einen Filterkaffee.
Mara: Wer lieber selbst Hand anlegt, findet im Beitrag zur goldenen Jahreszeit zwei Rezepte: einen Pumpkin Spice Latte mit selbst gemischtem Gewürz und einen Orange-Kardamom-Latte mit frisch gekochtem Orangensirup und Espresso. Beides für gemütliche Herbstnachmittage zu Hause.
Pip: Gut. Dann kommen wir zu dem Beitrag, der sich nicht um Kaffeerezepte dreht — sondern um den Menschen dahinter.
Field Notes: Eine Wasserstandsmeldung von Tom
Pip: Manchmal schreibt ein Blog nicht über Produkte, sondern über das Leben, das den Blog möglich macht — oder gerade nicht.
Mara: Der Beitrag „Field Notes in the Field“ ist eine direkte persönliche Erklärung. Tom schreibt: „Ich erzähle Euch das alles, damit Ihr nachvollziehen könnt, warum ich meinen Blog so sang- und klanglos unterbrechen musste und weshalb sich so eine Unterbrechung jederzeit wiederholen kann.“
Pip: Dahinter steckt mehr als eine Pause. Seit Ende Mai 2025 dauerhaft krankgeschrieben, Nierenversagen, Bauchfelldialyse, eine Hernie, dann Hämodialyse — und das alles mit begrenztem Krankengeld und laufenden Behördenanträgen.
Mara: Was den Text besonders macht: Er klagt nicht. Er erklärt. Tom beschreibt, wie er sich an guten Tagen sechs Kilometer am Schliersee entlangtastet — vier Stunden für eine Strecke, die mit anderthalb ausgewiesen ist. Und er findet dabei buchstäblich ein Notizbuch im Gras, das ihm den Titel gibt.
Pip: „Field Notes in the Field.“ Gefunden im Feld, geschrieben aus dem Feld. Das hat eine stille Präzision.
Mara: Auch die Trinkmenge ist jetzt begrenzt — was bedeutet, dass mehr als eine Tasse Kaffee täglich anderswo eingespart werden muss. Der Blog über Kaffee schreibt also unter echten Einschränkungen weiter.
Pip: Passend dazu erinnert ein zweiter Beitrag daran, dass der 1. Oktober der Tag des Kaffees ist — mit dem Vorschlag, einfach jemanden auf einen Kaffee einzuladen. Manchmal ist das die richtige Geste zur richtigen Zeit.
Mara: Berichte über Cafébesuche will Tom stückweise nachholen. Wir freuen uns darauf.
Pip: Wiesn-Kaffee, Chiapas-Rarität, Pumpkin Spice und ein ehrlicher Bericht aus einem schwierigen Jahr — das ist eine ziemlich weite Spanne für ein paar Herbstwochen.
Mara: Und irgendwo dazwischen liegt der 1. Oktober. Verabredet euch zum Tag des Kaffees — virtuell oder nicht. Bis zur nächsten Folge.