Manouri ist ein mit dem Ricotta verwandter griechischer Frischkäse mit einem Fettanteil von etwa 60–80 % Fett in der Trockenmasse, der hauptsächlich aus Schaf- und/oder Ziegenmilch hergestellt wird. Er ist weich, weiß und rindenlos und wird in Form von Kugeln oder Scheiben verkauft. Sein Teig hat keine Bruchlöcher und schmeckt mild molken-milchartig und kaum salzig, mit leichten Zitronenaromen im Abgang, weshalb er im Heimatland auch gerne für Süßspeisen Verwendung findet. Er eignet sich aber ebenso gut als Brotbelag oder Zutat zu Salaten und außerdem hervorragend zum Überbacken von Aufläufen. Wir machen es uns heute leicht und braten ihn einfach nur in der Pfanne an.

ZUTATEN
Für zwei Portionen braucht Ihr:
- 2 Scheiben Manouri
- 1 rote Zwiebel
- 1 – 2 Knoblauchzehen
- 240 g Kichererbsen aus der Dose
- 1 Zucchino
- Olivenöl, Oregano, Thymian
- frisch gemahlener Pfeffer
- etwas Mehl
- ein paar Weintrauben nach Belieben
- griechischer Honig
- griechischer Essig

ZUBEREITUNG
- Zwiebel in kleine Würfel und Knoblauchzehen grob in Stücke schneiden.
- In Olivenöl erst die Zwiebelwürfel anbraten, dann den Knoblauch dazugeben.
- Zucchino halbieren und in Scheiben schneiden.
- Kichererbsen abgießen und gut spülen.
- Die Kichererbsen etwa 4 – 5 Minuten zusammen mit den Zwiebelwürfeln anbraten.
- Dann die Zucchinoscheiben dazugeben und weitere 5 Minuten braten.
- Den Manouri in Mehl wenden und in einer weiteren Pfanne goldgelb braten.
- Den Manouri aus der Pfanne nehmen, im heißen Fett die Trauben braten, bis sie glasig werden.
- Etwas Honig dazugeben, leicht karamellisieren und mit etwas Essig ablöschen.
- Den Manori mit den Trauben und dem Sud überziehen.
- Zusammen mit dem Kichererbsen-Zucchini-Gemüse anrichten.
- Dazu passt ein frischer Salat.

Da der Malouni schon etwas mächtig ist bringt ein Salat, zumal wenn er leicht sauer angemacht ist, die notwendige Frische in das Gericht. Wer will, kann auch etwas Tzatziki dazu anrichten. Das Kichererbsen-Zucchini-Gemüse eignet sich übrigens auch hervorragend als Beilage zu Souvlaki, wie ich am Tag darauf ausprobieren durfte. Καλή όρεξη, kali orexi – guten Appetit!
Quellen: Wikipedia. Teile des Gerichts stammen von der Webseite gutekueche.de.