Der Neubau des Akropolismuseums verfügt über zwei Cafés. Eines liegt im Erdgeschoss neben dem Museumsshop und bietet eine Terrasse mit Blick auf die archäologische Ausgrabungsstätte unterhalb des Gebäudes. Das zweite, das Café und Restaurant, befindet sich im zweiten Stock des Museums und bietet einen 700 Quadratmeter großen Speisesaal mit Panoramablick auf die Akropolis und andere historische Hügel Athens. Das Restaurant selbst ist edel und modern – auf einem Klavier spielt sanft ein Pianist – doch das wirkliche Highlight ist die Terrasse.

Von hier aus an man einen unglaublichen Blick auf die Akropolis. Schon das macht einen Museumsbesuch lohnend. Als ich dort ankomme ist die Terrasse fast verwaist. Nur sehr wenige Gäste haben den Weg nach draußen gefunden. Ich suchte mir seinen Tisch mit einem besonders guten Winkel auf den Festungshügel. Die Extrameter, die der Kellner deshalb zurücklegen musste, habe ich ihm mit einem Extratrinkgeld vergütet.

Was passt besser nach einem Besuch im Akropolismuseum, als ein griechischer Kaffee? Den habe ich mir jetzt aber auch verdient! Auch wenn bereits ein bisschen Wehmut mitschwingt. Heute noch ein Abendessen, morgen geht es dann schon wieder zurück nach München. Ja, so ein Urlaub ist immer viel zu kurz. Noch aber kann ich meine Zeit in Athen genießen.