Peloponnesisches Kaffeetagebuch: Greece is Bliss

Am Morgen geht es nach zeitigem Frühstück mit der S-Bahn zum Flughafen Athen-Eleftherios Venizelos, dem größten und wichtigsten Flughafen Griechenlands. Er wurde nach dem ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten Eleftherios Venizelos (1864–1936) benannt, der sich für die Luftfahrt in Griechenland eingesetzt hatte. Der Airport wurde 2001 in Betrieb genommen und löste den alten Flughafen Athen-Ellinikon ab.

Wie immer gönne ich mir am Flughafen noch einen letzten letzten, also wirklich aller letzten griechischen Kaffee. Ich ergattere einen Platz mit Blick auf das Rollfeld. Nur noch wenige Stunden und ich bin wieder daheim, doch wirklich daheim fühle ich mich gerade hier, wo ich bin. Ich lasse meine Peloponnes-Tour Revue passieren. Die ersten Tage in Athen, dann die Fahrt über Korinth, Nafplio, Argos und Mykene, Kalamata, Koroni und Methoni, die beiden Augen Venedigs, und schließlich über Patras auf die andere Seite des Golfs von Korinth und zum Orakel von Delphi. Zur Abrundung noch zwei Tage in Athen mit einem Sonnenuntergang am Poseidontempel vom Kap Sounion.

Ja, ich habe viel erlebt in dieser Woche. Dabei gab es viel gutes Essen und natürlich jede Menge Kaffee. Ich bin Schliemanns Spuren in Athen gefolgt, habe am früheren Wohnsitz des letzten griechischen Königs geforscht und habe mit dem Akropolismuseum eines der bedeutendsten Museen des Landes besucht. Und ich bin durch unzählige verwinkelte Gassen und Gässchen gelaufen. Schließlich habe ich gleich mehrere Burgen erobert. Ein abwechslungsreicher und trotzdem ausgewogener Urlaub.

Auf dem Rollfeld vor meinem Fenster steht schon mein Flieger bereit. „Greece is Bliss“ steht in großen Buchstaben an der Seite. Das bedeutet übersetzt „Griechenland ist das reine Glück“ oder „Griechenland ist Glückseligkeit“. Der Slogan wird häufig im Tourismus verwendet, unter anderem als prominenter Werbeslogan der griechischen Fluggesellschaft SKY express. Er bringt das Lebensgefühl auf den Punkt, das viele Menschen mit dem Land verbinden: eine Mischung aus Sonne, traumhaften Landschaften, gutem Essen und purer Entspannung. und mit dem letzten Schluck meines griechischen Kaffees stimme ich zu: ja, Griechenland ist Glück!

Quelle: Wikipedia.

3 Gedanken zu “Peloponnesisches Kaffeetagebuch: Greece is Bliss

  1. Mich verschlägt es demnächst mal wieder nach Thasos. Die einstige Smaragdinsel der ewigen Wandlungen gehört zu meinen Orten der Wiederkehr seit 1975. Damals war sie noch nichtmal ein touristischer Geheimtipp.

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