Nescafé bezieht immer mehr Rohstoffe aus regenerativer Landwirtschaft

Laut dem kürzlich veröffentlichten Fortschrittsbericht zum Nescafé Plan 2030 bezog Nescafé im Jahr 2025 53 % seines Rohkaffees von Landwirten, die auf ihren Farmen regenerative Landwirtschaft einsetzten. Der Anstieg ist vor allem darauf zurückzuführen, dass mehr Kaffee von diesen Farmen bezogen wurde und die Programme vor Ort ausgeweitet wurden. Mehr als 1.600 Agronomen sowie Mitarbeitende unterstützten Kaffeebäuerinnen und -bauern in 15 Ländern mit Schulungen und technischer Beratung zur regenerativen Landwirtschaft.

Der Nescafé Plan 2030 stellt regenerative Landwirtschaft in den Mittelpunkt, um Anbaumethoden weiterzuentwickeln und die Kaffeeversorgung resilienter zu machen – zum Nutzen von Landwirten und ihren Anbauflächen. Maßnahmen wie Agroforstwirtschaft, Zwischenfruchtanbau und optimierte Düngung können die Bodengesundheit verbessern und Erträge langfristig stabilisieren. Auch Mischkulturen eröffnen zusätzliche Einkommensquellen und helfen, das Einkommen der Landwirten breiter aufzustellen. Im Jahr 2025 reduzierte Nescafé die Treibhausgasemissionen aus dem Rohkaffee im Vergleich zum Basisjahr 2018 um 18,3 %.

Da Kaffeepflanzen mit zunehmendem Alter weniger ertragreich werden und anfälliger für die Auswirkungen des Klimawandels sind, gehen die Erträge langfristig zurück. Nestlé unterstützt Kaffeebäuerinnen und -bauern dabei, ihre Anbauflächen zu verjüngen und auf neue Kaffeesorten umzusteigen, die widerstandsfähiger gegenüber Klimaveränderungen und Krankheiten sind. Nescafé verteilte 2025 20,3 Millionen Kaffeesetzlinge an Landwirten. Im gleichen Jahr wurden 94,3 % des Kaffees verantwortungsvoll beschafft. Das bedeutet: Die Rohkaffeechargen konnten bis zu identifizierbaren Gruppen von Landwirten zurückverfolgt werden und wurden unabhängig zertifiziert oder verifiziert, im Einklang mit den Anforderungen von Nestlé an eine verantwortungsvolle Beschaffung.

Über den Kaffeeanbau hinaus umfasst der Fortschrittsbericht 2025 erstmals auch die Produktion, Distribution und Verpackung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei entstehen die meisten CO2-Emissionen in Produktion, Logistik und Verpackung. Im Jahr 2025 stammten bereits 98,6 Prozent des in der Produktion verwendeten Stroms aus erneuerbaren Quellen – ein wichtiger Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Der Bericht hebt zudem hervor, wie Nescafé daran arbeitet, die Menschenrechte in Kaffeeanbaugemeinschaften zu stärken, etwa durch klare Standards und Prüfprozesse in der Lieferkette, die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Lieferanten sowie Partnerschaften, um die Wirkung vor Ort zu erhöhen. Mit seinem ganzheitlichen Ansatz verfolgt der Nescafé Plan 2030 das Ziel, eine widerstandsfähige Kaffee-Lieferkette für die Zukunft zu schaffen.

Bildrechte und Quelle: Nestlé Deutschland AG. Den Fortschrittsbericht 2025 lesen Sie hier.

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