München griechisch: Opson

Ich werde oft nach meinem Lieblingsgriechen im München gefragt. In letzter Zeit fällt meine Antwort ziemlich eindeutig aus: das Opson an der Ecke Trappentreu- und Kazmairstraße. Nicht ganz billig, zugegeben – aber immer einen Besuch wert. Opson (griechisch: ὄψον) bezeichnet eine der ersten altgriechischen Esskulturen. Diese „lustvolle Mahlzeit“ möchten sie dem Gast näher bringen – mit Erfolg.

Mein absolutes Lieblingsessen dort steht leider nicht immer auf der Karte, findet sich aber von Zeit zu Zeit auf der Schiefertafel, die als Tageskarte fungiert. Es handelt sich um gebratene Kalbsleber mit geschmorten Zwiebeln und Fava, ein Mus aus Platterbsen. Natürlich darf zu so einem griechischen Essen ein Bauernsalat nicht fehlen.

Das Opso ist übrigens eines der wenigen Restaurants, in denen ich gelegentlich Fisch oder Meeresfrüchte esse. Also wenn es mal keine Leber gibt. Im Opson werden traditionelle griechische Gerichte modern interpretiert. Also Klasse statt Masse. Ein Ensemble an griechisch klingenden Grillplatten sucht man hier vergebens. Doch auch wer Souvlaki, Bifteki und Gyros erwartet kommt auf seine Kosten.

Ein echter Hingucker ist auch der Nachtisch. Aus Erfahrung lässt sich sagen: der reicht auch für drei. Die Betreiber und die Bedienung sind fix und sehr zuvorkommend, wie man sich griechische Gastlichkeit so vorstellt. Der Gastraum selbst ist hell und in mediterranem Stil eingerichtet, allerdings ohne aufgemalte Säulen und Ziegen. Also ein Raum in dem man sich gerne aufhält. Alles Gründe, die dazu geführt haben, dass das Opson mein Lieblingsgrieche in München ist.

Opson, Trappentreustraße 33, München-Westend; Öffnungszeiten: täglich 17:00 – 01:00 Uhr, Sonntags ab 15:00 Uhr. Quelle: Unternehmensseiten.

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