Während die Bohnen im Röster auf den „Second Crack“ warten, durchzieht der Duft von frisch geröstetem Kaffee das Haus. Dabei schlüpft man selbst in die Rolle des Röstmeisters, kann das Röstprofil für den eigenen Lieblingskaffee entwickeln oder einfach nur genießen. Und das ganze bequem zuhause. Was wie Science Fiction klingt ist heute schon möglich. Mit MyHomeRoast.
In einer Pressemeldung des Herstellers aus Wien heißt es: „Mit dem neuen Röstvollautomaten lassen sich Kaffee, Kakaobohnen sowie Mandeln und Haselnüsse ganz einfach in der eigenen Küche frisch rösten – auf Knopfdruck. Ohne Zusatzstoffe, ohne Verpackungsmüll und mit vollem Aroma. Das kompakte Gerät vereint Design, Funktionalität und Nachhaltigkeit – und wird so zum stilvollen Eye-Catcher für jede moderne Küche. ‚Kenner wissen: Frisch geröstet ist der einfachste Weg zu feinstem Kaffee‘, betonen die Geschäftsführer Stefan Metzenleitner und Thomas Pickhard anlässlich des Produktlaunches.

Die auf die verschiedenen Sorten abgestimmten Röstprogramme arbeiten mit niedrigen Temperaturen und ermöglichen eine besonders schonende Röstung – nicht nur von Rohkaffee, sondern auch von Superfoods wie Criollo-Kakaobohnen, Mandeln aus Apulien oder Bio-Haselnüssen aus Österreich. ‚Das Ergebnis: Röstaromen pur – ganz ohne Zucker, Salz oder künstliche Zusätze. Das ist Superfood, frisch aus der eigenen Küche‘, so Metzenleitner weiter. Im hauseigenen Webshop sowie über Vertriebspartner in Österreich und Deutschland bietet MyHomeRoast erlesene Rohwaren an – darunter Fairtrade-zertifizierte Kaffeespezialitäten, rare Kakaobohnen und regionale Nüsse, ideal abgestimmt auf die einfache Heimröstung.“
Ganz billig ist das Röstvergnügen allerdings nicht: die von MyHomeRoast angebotenen Röstvollautomaten kosten 675 € beziehungsweise 795 €. Ein kombiniertes Startpacket soll den Einstieg erleichtern. Der Röster kostet dann nur noch 199 € oder 299 €, allerdings ist man für drei Jahre an ein Abo gebunden, dass mit monatlich 66 € oder 32 € zu Buche schlägt. Für diesen Betrag kann und soll man Rohkaffee im hauseigenen Shop beziehen. Die Rohkaffeepreise schwanken zwischen 27,75 € für einen Uganda Robusta Natural und 209,25 € für den Jamaika Blue Mountain Wallenford Estate, pro Kilo versteht sich. Auch ein „Elephantenkaffee“ und koffeinfrei Bohnen sind im Angebot. Geordert wird in Chargen à 400 Gramm.

„Die Kaufmotive reichen heute weit über klassischen Kaffeegenuss hinaus“, erklärt Thomas Pickhard. „Gesundheit, Nachhaltigkeit und Kreativität spielen eine große Rolle. Viele Kund:innen entdecken ganz neue Möglichkeiten – von zuckerfreien Snacks über selbstgemachte Nibs bis hin zu Dessertkreationen mit frisch gerösteten Kakaobohnen.“ Ein teures Hobby. Wählt man das günstigste Einstiegsangebot für 199 €, dann bezahlt man über die Jahre 2.376 € zusätzlich! In der 299-Euro-Variante sind es immerhin noch 1.152 €, oder anders gesagt 40,30 € im Monat gesamt. Wie gesagt: das ist nur was für für Kaffee-Enthusiasten.
Bildrechte und Quelle: ots/obs, MyHomeRoast GmbH, Original-Content von: MyHomeRoast GmbH, übermittelt durch news aktuell.
Ganz ehrlich dient derlei eher der Selbstdarstellung als dem Kaffeegenuss. Als Privatmensch hat man praktisch keinen sonstigen Zugang zu Rohkaffee. Man ist also an die Firma gebunden, und hat keine Auswahl.
Die Ergebnisse werden entsprechend auch eher mager sein: Um einen guten Kaffee hinzubekommen, braucht man nicht nur qualitativ guten Rohkaffee (den zu haben, spreche ich den Anbietern hier nicht ab) und eine gute Röstung. Man braucht auch die richtige Mischung aus Arabica und Robusta. Wie die aussieht, unterscheidet sich dann doch beträchtlich, je nach Kaffeesorten, Röstung etc. Als Privathaushalt verarbeitet man dann schlicht und ergreifend nicht die Mengen, um a) jemals die Routine zu haben, eine halbwegs konsistente Qualität zu erreichen und b) ist auch der Röster selbst deutlich zu klein, als dass die aromatischen Vorteile einer frischen Röstung da wirklich voll zur Geltung kommen würden.
Das ist beim Kaffee so wie beim Gulasch oder einem guten Braten: Man braucht eine Mindestmenge (z.B. Gulasch: mind. 3 kg Fleisch und 3 kg Zwiebel, Braten: mind. 2 kg), damit der Geschmack so richtig zur Geltung kommen kann. Die 400 Gramm Kaffee pro Lieferung sind da deutlich darunter.
Und, wie gesagt: Wenn man selbst zwar zuhause rösten möchte, aber die beiden Rohkaffeesorten den individuellen Geschmack nicht treffen, hat man ohnehin ein Problem. Weil: Find mal einen alternativen Anbieter, der den Rohkaffee hat, den man möchte, und der ihn in Haushaltsmengen liefert.
Man kauft sich sowas also weniger, um guten Kaffee zuhause zu haben. Man kauft sich sowas, um sich als Kaffeegourmet zu inszenieren, vor sich selbst oder vor anderen.
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Bei aller durchaus berechtigten Kritik an diesem Produkt, einen Beleg dafür, dass man zum Rösten eine Mindestmenge bräuchte, kann ich nirgends finden. Kaffeebohnen sind kein Fleisch und es entsteht bei der Röstung auch kein „Kaffeesaft“, den man für die Entfaltung der Aromen bräuchte. Kurz gesagt, es handelt sich hierbei um komplett unterschiedliche Verfahren. Es hat sich gezeigt, dass die portionsweise Röstung von Kaffee zum Beispiel in einen Probat qualitativ hochwertiger ist, als die Ergebnisse der Großröster, eben weil man individueller vorgehen kann. Es gibt keinen logischen Grund anzunehmen, dass sich das mit einem Mini-Röster plötzlich umgekehrt verhalten soll.
Für die Mischverhältnisse von Arabica zu Robusta gibt es inzwischen Erfahrungswerte, das ist kein Hexenwerk. Die vom Hersteller angebotenen Rohkaffees (die man, je nach Modell ja auch abnehmen muss!) sind ein solider Grundstock um eigene Erfahrungen zu sammeln. Bei der Rohkaffee-Beschaffung außerdem des Systems müsste man halt kreativ werden. Spontan denke ich, dass ein Gespräch mit einem kleinen lokalen Röster Möglichkeiten eröffnen kann. Warum sollte der nicht dazu bereit sein das eine oder andere Kilo Rohkaffee zu verkaufen? Prinzipiell gebe ich Dir aber Recht: einfach in den Laden gehen und Rohkaffee kaufen geht vermutlich nicht. Es kann halt nicht jeder eine Exfrau haben, deren Onkel eine Kaffeefarm in Kenia hat – so wie ich.
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Komischerweise klappt es bei solchen „innovativen Produkten“ immer, den angeblichen, vermuteten oder auch tatsächlichen Mehrwert an Nachhaltigkeit positiv in Szene zu setzen, um die Wirtschaft anzukurbeln.
Vielleicht sollte man unserer aktuellen Wirtschaftsministerin mal die Telefonnummer der Firma oder deren Werbeagentur geben. Die findet bei der notwendigen Transformation der Wirtschaft ja leider nur Nachteile.
Im Ernst: das mag etwas für Enthusiasten und Tüftler sein, aber mehr als eine modernen Form der Modelleisenbahn ist es nicht. Eher ein weiteres Steh-rümchen neben Dampfgarer, Sous-Vide-Gerät, Dörrautomat und der eierlegenden Wollmilchsau unter den Küchenmaschinen – der aus Wuppertal.
Trotzdem interessant, darüber zu lesen, eben schon wegen der oben genannten optimistischen Werbestrategie.
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Ja, aber du bestitzt doch bestimmt einen ‚Sodastream‘ oder gar noch dazu einen Wasserfilter, denn man kann das pure Kranenwasser mit den Minikrebsen, dem Kalk, den Süßstoff- und Urinresten zwar gutheißen, auch wenn man dann auf aufwertende Technik zurück greift. Ich liebe auch den Atlantik, aber allein in einem Sarg von Rettungsboot möcht ich darin nicht schwimmen 😂
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Wasserfilter? Ih, bäh. Das Wasser schmeckt ja dann wie eingeschlafene Füße🤢. Einen Sodastream haben wir tatsächlich, seit 15 Jahren denselben, der kommt allerdings nur zum Einsatz, wenn meinem Mann die Lust auf Kaffee ausgeht, was selten ist.
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Ich hab auch einen mit drei Flaschen, trink aber – wenn überhaupt Wasser – Gerolsteiner Medium. Ja, ich muss dir Recht geben: So ein kalter Schluck Wasser aus dem Wasserhahn hat schon was. Meist trink ich aber mein Wasser in Hopfen und Gerste. Btw: Wer ist die schöne Frau mit dem eleganten Hut? Sängerin in einer Oper von Puccini oder Schauspielerin in ‚My fair Lady‘?
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Nice try😂. Die schönen Künste haben mich „nur“ mit einer blühenden Phantasie und einer Leidenschaft für Bücher und Geschichten gesegnet, deswegen weder Sängerin noch Schauspielerin, sondern eine virtuell erstellte Bücherhexe😁
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Schöner gehts net. Bücher sind meine Welt. Aber ich les mehr die Klassiker, nicht die am laufenden Band erscheinenden Modeautoren, obwohl die bestimmt auch ihren Reiz haben, schönes Kind ❤
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Siehste. Deswegen halte ich mich auch zum großen Teil an Sachbuchautoren und Reiseliteraten, weil ich mit den „Modeautoren“ auch meist wenig anfangen kann.
Da lernt meine permanente Neugier auch am meisten dazu.
Die „Reize“ der Young-Adult-Romane lassen mich eher an Reizüberflutung denken, da bin ich raus. Zu viel Lebenserfahrung schadet beim Konsum dieser Schmonzetten nur.
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„Wie wahr, wie wahr!“, würde Hausmeister Krause jetzt sagen oder „Das bisschen, was ich lese, schreibe ich mir als Einkaufszettel selbst .. “
Es gibt ganz wunderbare Sachbücher, aber bitte keine Ratgeber. Ratgeber machen nur den Autoren reich und taugen ansonsten nicht viel, weil sie ja auch auf die Masse abgestimmt sind und nicht auf die Psyche des Individuums .. Mich hat mal ein Sachbuch eines Psychoanalytikers krank gemacht, indem ich ein ‚Lichen Rubber‘ bekam ..
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Über den Geschmack von Wasser lässt sich streiten. Als Trinkwasser – oder für den Wassersprudler – nehme ich das Wasser direkt vom Hahn, für den Kaffee aber nur gefiltertes Wasser, aus den bereits beschriebenen Gründen.
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Das „Nice to have“ mit der größten Dekadenz ist für mich allerdings nach wie vor die batteriebetriebene Pfeffermühle, die man eine Zeitlang überall nachgeschmissen kriegte.
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Wenn du jene meinst in dem durchsichtigen Plastik, dann gabs die auch für Chili und genau diese wurde zurück gerufen, weil sich Platikpartikel lösten und mitgemahlen auf dem Mett-Brötchen landeten. Möcht sowieso nicht wissen, wieviel Mikroplastik sich in meiner Leber angereichert hat, auch dieser Stoff, mit dem die Konserven- und Bierdosen ausgekleidet sind. Wenn du ne Wurstkonserve öffnest mit lecker hausmacher Blut- oder Leberwurst und kratzt mit dem Messer am Dosenrand, dann hast du das Gift schon im Essen, aber andererseits würde die Leber sofort schlapp machen, müsste sie alle Giftstoffe im Körper auf einmal ausschwemmen. Das ist das Gefährliche, wenn man viel abnimmt. Aber lass dich nicht zulabern: Es ist Sommer und der Garten ruft. Nimm den Spaten und habe Spaß 🤣😂
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Agreed!
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Der Vergleich mit der Modelleisenbahn ist durchaus treffend. Nur, wenn es damit für jemanden zu einem erfüllenden Hobby wird, warum nicht? Die Gefahr sehe ich allerdings auch, dass sich das Gerät dann später in die Reihe nutzloser oder nur gelegentlich hervorgekramter Küchengeräte einsortiert, zwischen Entsafter und Smoothie Maker (denn man wollte seine Ernährung ja schließlich komplett ändern), oder in die Rumpelkammer zur Sprossen-Aufzucht-Station und den sterblichen Überresten der Ameisen-Farm.
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Wenn man sich gern damit beschäftigt und das Gerät nutzt, habe ich überhaupt nichts dagegen, zumal man ja auch andere Rohstoffe damit rösten kann.
Meine Befürchtung geht eben in dieselbe Richtung wie deine.
Persönlich stelle ich mir seit einigen Jahren bei jeder potentiellen Anschaffung die Fragen: Wo bringe ich es unter? Werde ich es dauerhaft nutzen (hat es also einen Mehrwert für mich)? und: Gibt es alternativ etwas Stromloses, das mir zufriedenstellende Ergebnisse liefert? Und grundsätzlich mache ich keine Spontankäufe mehr.
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Besser ist es. Oft verbindet man mit dem Kauf eines Gerätes eine Idee oder einen Genuss. Nicht immer geht diese Rechnung aber auf.
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Bei aller Kritik kommt es Tom doch darauf an, alles zu zeigen, was möglich ist. Und auf der nächsten Party, wenn es wieder darum geht, wer den zu Hause das beste Equipment für besten Kaffee stehen hat, kann ich auftrumpfen: „Es gibt da eine Firma in Wien ..“ Davon leben doch 90 Prozent der Blogger, dass sie bluffen bis zum Umfallen und das färbt dann auch in die Realität ab. Aber unter uns: Die reine Wahrheit wäre doch viel zu langweilig .. Danke Tom
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Danke Sven! Ich habe ja auch deutlich auf die Schwachstellen dieses Systems hingewiesen. Und abschaffen werde ich es mir mit Sicherheit nicht, schon des relativ hohen Preises. Aber irgendwie reizt es einen schon damit sein eigenes individuelles Röstprofil zu kreieren. Unterm Strich hast Du natürlich Recht: es geht mir in diesem Beitrag weniger um die Machbarkeit als um den Nachrichtenwert. Und der ist zweifellos vorhanden.
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Mit Sicherheit. Anders habe ich es auch nicht verstanden. Und der Nachrichtenwert ist definitiv da, es zeigt, dass durchaus Innovation stattfindet. Kann ja nicht jeder so wie ich nur Wasser aus dem Wasserhahn trinken (wobei es selbst dafür ja schon nette Gimmicks gibt wie die im Hahn integrierte Eiswürfelbereitung oder so ähnlich. Ich habe es gesehen, gestaunt und zur Hälfte wieder vergessen. Kann man halt nicht lesen, ist kein Buch😂.)
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Da das Münchner Wasser extrem kalkhaltig ist, muss es bei mir erst in den Britta Wasserfilter. Kaffee (oder auch Tee) schmecken nicht nur besser, die Maschine lebt deutlich länger.
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Wir haben auch sehr kalkiges Wasser, aber eine Entkalkungsanlage im Keller, die den Kalkgehalt nicht ganz rausfiltert, sondern verringert.
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Dieser Kalk ist halt Gift für die Kaffeemaschine. Deshalb benutze ich den Britta Wasserfilter. Alternativ ginge auch Flaschenwasser. In Barista-Kreisen hat sich das von Lidl bewährt.
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Da ich am liebsten mit Handfilter aus Porzellan den Kaffe zubereite, enthalten ich halt regelmäßig den Flötenkessel🙂
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Oder so.
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Das hast du gut ausgedrückt. Könnten sich alle Taxifahrer so verständlich machen, müsste man als Fahrgast nicht mit Händen und Füßen verhandeln. Manche kennen zwar die Straßen, aber sprechen nur sanskrit ..
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Leider ein großes Problem im Gewerbe. Früher fielen manche dann wenigstens in der Ortskundeprüfung durch, die es aber – Scheuer sei Dank und zum Wohle von Uber – nicht mehr gibt.
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Ah Scheuer, verstehe. 243 Millionen dazu in den Sand gesetzt. Die Japaner entschuldigen sich wenigstens. Und wollte dann noch einen Posten, wo Geld verwaltet wird, der ihm jedoch zum Glück abgesprochen wurde. Luschen versuchen es immer wieder ..
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Wenn wir damals nur gewusst hätten, das Scheuer im Vergleich zu Spahn noch ein Sonderangebot war?
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Du meinst das mit den Masken? Ich hatte mir Masken bei Amazon bestellt und bin überall durchgekommen, aber am Ende kam der Rückruf: Meine Masken mit der Nummer waren nicht sicher .. Ich hab mich auch bis heute nicht impfen lassen.
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Die meisten Konsumenten kommen noch nicht einmal mit einem Siebträger zurecht. Nun sollen sie ihren teuren Kaffee auch noch selbst rösten. Das wird viele Enttäuschungen geben, so viel ist sicher.
Ein Gerät, dass man nicht wirklich braucht, dafür aber sehr wichtig auf dem Kaffee-Altar steht. Coffee-Posing für Enthusiasten oder Menschen, die schon alles haben.
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Da ist es einfacher guten Kaffee einfach zu kaufen, doch selbst daran scheitert so mancher Konsument.
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Hmm … du bist Spezialist. Konsumenten wissen vielleicht den Unterschied zwischen Robusta und Arabica. Das war’s aber schon.
Wenn eine neue Röstung auf den Markt kommt, sollte man durchaus über Verkostungen oder Probepackungen nachdenken, um die Menschen an die Qualität heranzuführen und nicht nur 1€ Rabatt ausweisen. Da verpuffen Hunderttausende oder die ein oder andere Million für Marketing Kampagnen im Nichts. Ansonsten ist es nur Verpackung und Etikett, an die sich der Kunde halten könnte, wenn er denn liest.
So ähnlich geht es mir im Asia-Supermarkt, 25 Sojasaucen, 150 Tütchen mit Gewürzmischungen und das alles in Chinesisch, Vietnamesisch oder Koreanisch. Wohl dem, der jemanden findet, der berät und dazu etwas sagen kann.
Ich würde schätzen – aus meiner beruflichen Erfahrung -, dass nicht mehr als 10 Stk im Monat dieser Roaster duchverkauft werden. In den ersten beiden Monaten etwas mehr, aber dann sind alle Spezialisten abgefrühstückt. Ausgenommen Muster an Influencer und Sell-in beim Händler, wenn es überhaupt ein Händlernetz gibt oder doch nur den Online-Shop.
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Gut möglich. Oder es kommt irgendwann der KI-gesteuerte Vollautomat mit integrierter Einzelröstung, Portion für Portion.
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Die Datensammler werden sich bemühen.
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Richtig. Denn die Bedienung geht dann wahrscheinlich nur über eine personalisierte App.
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Eine eingebaute Kamera wird dir deine Wünsche von den Augen ablesen. Handys sind in 5 Jahren passé.
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Ein sehr wichtiger und interessanter Beitrag, aber jetzt keinen Kaffee, weil das Wetter sehr heiß ist! 😀
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Stimmt. Kaffee kann man bei jedem Wetter trinken.
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Vielleicht, aber bei der Hitze ist es so heiß für mich! 😀
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Da war mal so ein Hype, dass sich schlau fühlende Leute behaupteten, heiße Getränke würden im Sommer den Körper am besten abkühlen. Aber ich hör nicht auf Geschwafel, das physikalische Gesetze auf die Biologie übertragen möchte, sondern auf meine Emotionen und diese ziehen mich bei gefühlten 40° grad direkt zum Kühlschrank zu eiskaltem mit Eiswürfeln und auch über diese könnte man streiten. Mit abgekochtem Wasser zubereiten oder auch warm in den Gefrierschrank, weils dann angeblich schneller friert? Leben kann kompliziert sein, wenn man aus allem eine Philosophie macht aber auf der anderen Seite wärs ja langweilig, wenns einfach wäre. Ich habs halt abgekocht, auch wenns nur die Bakterien tötet und die Schwermetalle überleben 😉
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Prost!
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Nein Danke 😄 Alkohol treibt den Schweiß auf die Stirn bei diesen Temperaturen. Der Getränkeheimdienst ‚Rapp‘ liefert mir ‚Grape‘, ‚Eistee mit Pfirsich‘ und ‚ISO Sport‘ neben – natürlich – Pils. Aber ich gehöre nicht zu jenen Trinkern, die nach dem ersten Glas nicht mehr aufhören können oder ständig trinken müssen. Ich trink jedes Jahr mal zwei Monate gar keinen Alk, damit die Leber sich regenerieren kann. Hätt ich Familie mit Kindern oder einen Job als Fahrer, würd ich völlig abstinent leben. Will sagen: Ich hab immer noch die Kontrolle und trage Verantwortung.
Jetzt kommst du und sagst: „Das sagen alle Alkoholiker“. Ich gönn dir den Spaß, warum auch nicht. Man darf sich selbst nicht zu ernst nehmen im Leben, dann geht alles leichter ..
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