reCup-Mehrwegsystem neu an Aral-Tankstellen

Wer Coffee-to-go hört denkt zuerst an Kaffeeketten oder den Barista an der Ecke. Vielleicht fallen einem, gerade in Zeiten von Corona, noch die vielen Bäckereien und Backshops ein, die ihre Kunden pandemiebedingt mit dem Kaffee zurück auf die Straße schicken müssen. Tatsächlich wird weit mehr Kaffee zum Mitnehmen an Tankstellen verkauft, was erklärt, weshalb gerade Aral größter Coffee-to-go-Anbieter Deutschlands ist. Die Nachfrage an Coffee-to-go ist an Tankstellen besonders groß, was bedeutet, dass gerade dort das Einsparpotential an Einwegmüll am größten ist. 

Schon vor Corona war die Lage dramatisch. Allein in Deutschland werden jährlich 2,8 Milliarden Einwegbecher produziert und verbraucht. Das entspricht 34 Bechern pro Kopf und reicht aus, um 8,1 Mio. Mülleimer (à 50 Liter) zu füllen. In einer Stadt wie Hamburg nimmt dieser Abfall laut Stadtreinigung rund 12,5 Prozent des Volumens aller öffentlichen Mülleimer ein. Die Entsorgungskosten hierfür müssen jeweils die Kommunen tragen – und damit die Bevölkerung.

Jetzt setzt Aral ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im To-go-Geschäft und geht aktiv gegen Einweg – Müll vor. Seit gestern, dem 01. Februar 2021, können Aral Kunden Getränke-to-go gegen 1 Euro Pfand im nachhaltigen RECUP-Pfandbecher mitnehmen, unterwegs genießen und die Becher anschließend wieder bei 6.000 Ausgabestellen deutschlandweit abgeben. Beim Boxenstopp kann jetzt auch ganz nachhaltig und ohne Müll Kaffee getankt werden.

Wie gut das funktioniert, das belegt die Partnerschaft von reCup mit der Tankstellenkette Shell. Seit gut einem Jahr gibt es dort die robusten Mehrwegbecher von reCup im Pfandsystem. Das bedeutet, dass der Kunde den mit einem Euro bepfandeten Becher an mittlerweile 6.000 Stellen zurückgeben kann, unabhängig davon, wo er ihn erhalten hat. So hat Shell mit dem reCup-Pfandsystem im vergangenen Jahr über 2 Millionen Einwegbecher an Deutschlands Tankstellen einsparen können.

Zum 1. Februar 2021 starteten bereits 900 Aral Stationen auf dem Mehrweg durch. Laut dem Tankstellenriesen Aral wird damit gerechnet, dass sich im Laufe des Jahres mehr als die Hälfte der 2.400 Standorte dem reCup-System anschließen. „Wir freuen uns, dass Aral nun Teil des reCup-Pfandsystems ist und unser Netz an Ausgabe- und Rücknahmestellen damit auf einen Schlag um 20% wachsen lässt. Mehrwegsysteme sind für den flächendeckenden Einsatz gedacht. Je dichter das Netzwerk aus reCup-Partnerbetrieben gewoben ist, desto einfacher lässt sich das Pfandsystem in den Alltag integrieren und umso mehr Einwegbecher werden eingespart.“ so Fabian Eckert, Gründer der reCup GmbH.

Die bruchsicheren, lebensmittelechten und geschmacksneutralen Mehrwegbecher bestehen aus 100 Prozent recyclebarem Kunststoff. Das robuste Material macht es möglich, dass ein reCup-Becher bis zu 1.000 Spülmaschinenreinigungen schadlos überstehen kann. Die Becher werden auch bei Aral in drei Größen angeboten: 0,2, 0,3 und 0,4 Liter. Der auf alle Bechergrößen passende reCup-Deckel gehört nicht zum Pfandsystem, sondern kann dazu gekauft werden. Benötigen die Kunden die reCup-Becher nicht mehr, können diese bei allen reCup-Partnern zurückgegeben werden und sie erhalten das Pfandgeld in Höhe von einem Euro zurück.

An den teilnehmenden Tankstellen haben Kunden die Möglichkeit beim Erwerb eines Kaffees oder Tees für unterwegs einen Mehrwegbecher auszuleihen. Der Becher kann beim nächsten Tankstellenbesuch gegen einen sauberen eingetauscht und wieder mit einem Heißgetränk befüllt werden. Die Spülmaschinen-Reinigung an den teilnehmenden Stationen sorgt dafür, dass alle reCup-Becher sauber und desinfiziert wieder in Umlauf kommen. „In der öffentlichen Diskussion wird zunehmend über die Verwendung von Einwegverpackungen diskutiert. Durch die Kooperation mit reCup bieten wir den Kunden jetzt an den teilnehmenden Tankstellen eine nachhaltige Alternative für den Kaffeegenuss unterwegs – ohne Abstriche beim Geschmack“, erklärt Mechthild Menke, Leiterin Shopgeschäft bei Aral.

Mit rund 2.400 Tankstellen ist Aral die Nr. 1 in Deutschland, dem wichtigsten europäischen Tankstellenmarkt. Der Qualitätsanbieter von Kraft- und Schmierstoffen hat seit 1898 seinen Sitz in Bochum und erfand 1924 den ersten Super-Kraftstoff der Welt, zusammengesetzt aus Aromaten und Aliphaten – daher auch der Firmenname „Aral“. Seit 2002 ist Aral die Tankstellenmarke der bp in Deutschland. Immer mehr Stationen werden mit REWE To Go-Shops ausgestattet und bieten den Kunden ein großes und hochwertiges Angebot an frischen Snacks und warmen Speisen.

 

Bildrechte: obs/reCup GmbH (3x), Grafik: obs/Aral AG, Aral AG; Quellen: ots, reCup GmbH, Aral AG, Original-Content von: reCup GmbH und Aral AG, übermittelt durch news aktuell, statistische Zahlen von Aral, reCup, Umweltbundesamt und NDR.

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