Asteromata

Sternenaugen

Mein Stern, Mein Stern, Meine süße Mutter, weine nicht um mich Auch wenn sie mich in Schwarz kleiden Flammen können meinen Gebrechlichen Körper nicht bezwingen Die Feuerschwalben Auch wenn sie die Meere überqueren Vergessen niemals den Boden Ihrer Wurzeln Mein kleiner Stern Komm, lass mich dich küssen Lass mich meine Lippen Auf deine heiligen Tränen drücken Mein kleiner Stern Komm, lass mich dich halten Und meine vergessenen Flügel ruhen lassen Ein letztes Mal Ach, mein Stern Mein kostbarer Schatz Meine süße Mutter, weine nicht um mich Mein Leben ist ein Schiff Auf der Suche nach dem Heimweg Mit dem Wind in den Segeln Mein kleiner Stern Komm, lass mich dich halten Und meine vergessenen Flügel ruhen lassen Ein letztes Mal Ach, mein Stern Mein kostbarer Schatz Mein Stern…

An diesem Abend verfolgte ich den Eurovision Song Contest 2025. Die beiden Halbfinale hatte ich ignoriert, weshalb alle Beiträge neu für mich waren. Den deutschen Beitrag „Baller“ fand ich nun nicht so prickelnd. Anders erging es mir mit dem griechischen Beitrag „Asteromata“ von Klavdia (mit vollem Namen Klavdia Papadopoulou). Erste Bekanntheit in Griechenland erreichte die junge Sängerin 2018, als sie bei The Voice of Greece den vierten Platz belegte. Ihre erste Single Haramanta wurde von IFPI Griechenland mit zweifach Platin ausgezeichnet. 2024 erschien ihre erste EP unter dem Namen Klavdia.

Eine junge Frau in einem langen schwarzen Kleid steht auf einem Steg hinter einem Felsen. Der Hintergrund ist völlig schwarz. So sieht man fast nur das Gesicht der Sängerin. Mit dem Refrain wird die Szenerie zuerst in grau, dann plötzlich in loderndes Feuer getaucht. Hinter ihr ein riesiger Baum in Flammen, ein Weltall, dass zu explodieren scheint. Eine Frau reicht ihr die Hand, der Hintergrund wird dunkelblau, Vögel kreisen, eine Silberspur hinter sich herziehend. Die Sängerin steht auf einem dunklen Planeten. Vulkane brechen aus und tauchen die Welt in ein glühendes Rot. Plötzlich wird alles schwarz. Als nur Sekunden später das Licht zurückkehrt trägt die Sängerin zu den letzten Akkorden ihres Liedes plötzlich ein weißes Kleid.

Der deutsche Beitrag verlief in etwa so: eine junge Frau mit einem sehr kurzen schwarzen Kleid singt begleitet von ein paar Tänzern vor dunklem Hintergrund etwas von Ballalalalalala… Immerhin für den 15. Platz hat es gereicht, während sich Griechenland auf einem verdienten 6. Platz wiederfindet. Gewonnen hat übrigens Österreich mit dem Song „Wasted Love“ von JJ, einem jungen Mann mit mit einem erstaunlichen Stimm- und Stilumfang. Klavdia wurde bei ihrer Heimkehr in Griechenland gefeiert, als hätte sie den Songcontest gewonnen. Für mich geht nach der Übertragung ein ausgefüllter Tag zu Ende.

Quellen: Wikipedia, Eurovision, Text „Asteromata“ übersetzt mit Google Translator aus dem Griechischen.

2 Gedanken zu “Asteromata”

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