In Kato Koutrafas, einem beschaulichen Bergdorf im Troodos-Gebirge nahe der Grenze zum Türkischen Teil Zyperns, gehen die Uhren anders. Zeit, scheint hier der einzige Luxus zu sein, den man sich hier gönnt. Die idealen Voraussetzungen für die frisch vermählte Diplomatentochter Sofia Perikles sich ein glückliches Leben aufzubauen. Da kreuzen sich ihr Weg und der des zypriotischen Innenministers, der sie aus reinem Gnatz an das Ende der Welt versetzt hat. Und wäre das nicht schlimm genug, geht es dabei noch um ein ernstes Thema, nämlich dem Mord an einem deutschen Auswanderer, dem Tierschutz ein wichtiges Thema war.

Im dritten Band der Sofia-Perikles-Reihe setzt man wohl mehr auf den Bekanntheitsgrad des Spiegel-Bestseller-Autoren Alexander Oetker, als auf das Pseudonym Yanis Kostas. Auch Layout und Format haben sich geändert, weshalb dieser Band im Bücherregal nicht so recht zu den beiden anderen zu passen scheint. Ganz anders der Inhalt. Hier geht es in gewohnter Manier um das konfliktbeladene Leben auf Zypern. Hier geht es nicht nur um den Wettbewerb zwischen den beiden Teilen der Insel, es geht auch um die Kontroverse zwischen Tradition und Fortschritt. Und auch die Geschichte der britischen Kolonisierung spielt hierbei eine Rolle.

Das fast zu perfekte Ende lässt vermuten, dass es sich hierbei um den letzten Band der Sofia-Perikles-Reihe handelt. Was schade wäre, sind einem die Protagonisten doch inzwischen ans Herz gewachsen. Auf Dauer auf sie verzichten zu müssen wäre schade. Police Officer Sofia Perikles und Chief Inspector Kostas Karamanlis hätten das Zeug für mehr. Und Zypern ist allemal eine literarische Reise wert. „Zyprische Geheimnisse“ ist im Atlantik-Verlag erschienen.
Stephen King schrieb sieben Romane unter dem Pseudonym ‚Richard Bachmann‘. Nach der Entlarvung stiegen die Verkaufszahlen der Bachmann-Bücher ..
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Vielleicht sollte ich mir ein Pseudonym zulegen?
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😅
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