Bin schon oft daran vorbei gefahren, mit dem Taxi, mit dem Bus, nur hineingegangen bin ich noch nie. Letzten Montag war es an der Zeit und nach einem Termin und einem Einkaufs-Besuch beim griechischen Supermarkt meines Vertrauens Omilos kehrte ich ein. Von dort sind es übrigens nur wenige Schritte bis an die Ecke Elsenheimerstraße und Ludwig-Richter-Straße im schönen Stadtteil Laim. Hier liegt die Konditorei Nunique – Cakes & Coffee.

Die Kuchen und Torten sind hier offenbar Programm: Mit über zehn Jahren Erfahrung in der Kunst der Konditorei, kreiert Inhaberin und Chef-Konditorin Nunka individuelle Torten, die mehr sind als nur Desserts: Sie erzählen Geschichten. Jedes Stück ist ein handgemachtes Unikat, hergestellt aus hochwertigen Zutaten mit viel Liebe zum Detail – ein Meisterwerk für Gaumen und Augen.
N-Unique eben! Unterstützt wird sie dabei von Maggie. Als rechte Hand der Inhaberin sorgt sie dafür, dass im Alltag alles rund läuft. Fabian, Barista aus Leidenschaft und der Allrounder Ivan ergänzen das kleine Team.

Die Einrichtung des Ladencafés ist hauptsächlich hell und weiß von einigen Pastelltönen abgesehen. Wer so einrichtet, der zeigt, dass er ein Händchen fürs Dekorieren hat. Ein Talent, welches übrigens beim Verzieren der Torten zur Anwendung kommt. So verstehen sich die Betreiber der Konditorei als Pioniere des modernen Tortendesigns in München, jedes Stück mit Liebe zum Detail und handwerklicher Kunst gefertigt. Einen Eindruck davon vermittelt einem der Blick in die Kühltheken.

Ich habe mich hier eingefunden um bei einem kräftigen und leckeren Cappuccino mein frisches Crema-Magazin zu lesen. Wieder erwartet den geneigten Leser eine Fülle von interessanten und informativen Themen, von denen mich eines besonders anspringt: verschiedene Kaffeefilterpapiere im Test. Bei der Zubereitung von Kaffee ist nämlich die Wahl des richtigen Filters nicht ganz unwesentlich.

Natürlich hängt guter Kaffee von vielen Faktoren ab: angefangen von den Bohnen, dem Mahlgrad, der Wassermenge und Temperatur, aber eben auch das Filterpapier spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das kommt natürlich hauptsächlich beim Poor Over zum tragen. Wie die Tester auch bevorzuge ich da ja den Hario V60 Filter. Die dazu passenden Filter von Hario kommen auf 6,90 Euro pro 100 Stück und liegen dabei am unteren Rand im professionellen Bereich. Das lässt sich nämlich mühelos bis auf knapp 33 Euro pro 100 Stück steigern.

Wichtig beim Filterpapier ist es, dass es keine störenden Fremdaromen mitbringt. Deshalb scheiden die meisten Produkte aus dem Supermarkt auch von vornherein aus. Neu war mir allerdings, dass die unterschiedlichen hier getesteten Filter auch verschiedene Durchlaufzeiten haben. Das ist wichtig, denn je kürzer die Kaffee-Kontakt-Zeit, die Zeit, die das Wasser nach dem Aufguss zusammen mit dem Kaffeemehl verbringt, desto kleiner kann der Mahlgrad gewählt werden um auch die letzten Aromen aus der Bohne heraus zu kitzeln.

Mein persönliches Fazit aus diesem Beitrag ist, dass ich mit meinen bisherigen Lieblingsfiltern, den Hario V60, schon auf dem richtigen Weg bin. Ist mein aktuelles Päckchen aufgebraucht, dann werde ich mal die Filtertüten von Abaca probieren, die mit nur einem Euro mehr für 100 Stück zu Buche schlagen. Ob ich wirklich einmal knapp 33 Euro für den Testsieger, ein Filterpapier von Sibarist, ausgeben muss, bezweifle ich. Naja, ich kann es mir ja zu Weihnachten wünschen. Oder so.

Quellen: Unternehmensseiten, Crema-Magazin.
Schade, dass du die Kuchentheke nur „aus der Ferne“ zeigst. 😉
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Muss ich wohl mal nachholen.
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