Toms Breakfast Club: Menemen – türkisches Frühstück (Reblog)

In der Türkei bevorzugt man ein reichhaltiges Frühstück. Ein typisch türkisches Frühstück besteht aus Käse, zum Beispiel Beyaz Peynir oder Kaşar, Butter, Oliven, Tomaten, Gurken, Marmelade, Honig und Kaymak, Sucuk, Pastırma, Eiern, Börek, simit und poğaça. Eine Spezialität zum Frühstück heißt Menemen, das aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Olivenöl und Eiern zubereitet wird. Streng genommen wird zum Frühstück türkischer Tee serviert. Im Türkischen bedeutet Frühstück „kahvaltı“, abgleitet von „kahve“ für Kaffee und „altı“ für „davor“. Diese Bezeichnung erhielt die erste Mahlzeit des Tages, denn sie wird auf nüchternen Magen und vor dem ersten Kaffee eingenommen.

Die Rezepte für Menemem sind Legion. Im Prinzip besteht das Gericht aus Zwiebeln, Paprika und Eiern. In manchen Rezepten kommen Tomaten dazu, in anderen Schafskäse. Was aber immer mit dazu gehört ist Sukuc, eine kräftig gewürzte Rohwurst aus Rind- oder Kalbfleisch und Lammfleisch, die von Südosteuropa über die Türkei bis in verschiedene arabische Länder und inzwischen auch in Europa weit verbreitet ist. Die findet Ihr zum Beispiel im türkischen Supermarkt.

Und so wird es gemacht: Zwiebeln in Ringe, halbierte Sukuc in Schreiben und Paprika in Streifen schneiden. In der Reihenfolge wird auch angebraten, bis die Zwiebeln goldgelb, die Wurstscheiben cross und die Paprika weich sind. Wenn man will kann man noch eine Dose geschälte Tomaten zugeben. Ich würze die Masse mit Vegeta pikant, Pfeffer, Kräutern und, wenn Tomaten verwendet wurden, Zimt. Das ganze gibt man in eine Auflaufform oder kleine Förmchen geben und mit dem Löffel kleine Mulden für die Eier drücken. In jede Mulde ein Ei und im Ofen backen, bis die Eier gestockt sind.

Wie gesagt, dass war EIN mögliches Rezept. Variationen dieses Themas gibt es viele. In manchen kommen Peperoni vor, in anderen werden die Eier verquirlt und das ganze zu einer Art Rührei vermengt. Wieder andere kommen ohne Wurst aus, in einigen wird Schafskäse über das Gericht gebröselt. Ich denke mal, jeder wie er mag. Apropos: ich mag mein Frühstück natürlich mit Kaffee statt Tee. So wird aus einem „Vor dem Kaffee“ ein „Mit dem Kaffee“. Und was passt da besser, als einer der drei türkischen Kaffees, die ich in den letzten Tagen vorgestellt habe? Richtig!

Für morgen haben wir noch ein türkisches Frühstücksrezept: Salçalı sosis!

Quellen: Wikipedia, KochDichTürkisch, Edeka, Türkeireiseblog, Summerhometurkey.

42 Gedanken zu “Toms Breakfast Club: Menemen – türkisches Frühstück (Reblog)

  1. Ich mag Sucuk, die türkische Knoblauchwurst, die es auch in der Variation „scharf“ gibt und im Kochwasser eine rötliche Farbe hinterlässt, dass man gerne Reis oder Nudel in dem Kochwasser der Sucuk-Wurst kocht.

    Doch ich persönlich möchte mein Frühstück nicht auf „moslemisch“ umstellen, weil hierzulande schon genug auf diese Religionsmitglieder umgemünzt wurde, auch wenn man mich dafür in die rechte Ecke schiebt.

    Jeder sollte auch eine gewisse Tradition verfolgen, die eben nur zusammen mit den eigenen Landsleuten und der angestammten Religion machbar ist. Dennoch respektiere ich die türkischen Mitbürger und habe Freundschaften mit ihnen geschlossen. Wunderbare Menschen teilweise ..

    Guten Gruß, Sven

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    1. Lieber Sven,
      dein Beispiel hinkt etwas:
      Nur weil etwas in der Türkei gefrühstückt wird, ist es nicht „muslimisch“. Denn „muslimisch“ ist einer Religion zugehörig. Es geht jedoch um die Landesküche, türkisch. Shakshuka, wie es an der Levante-Küste heißt, wird sowohl in Israel, als auch in anderen Ländern gegessen. Unabhängig von der Religion.
      Mit deinem Argument dürfte es hierzulande auch keine Pizza, keine Pasta, ja, auch keine Tomaten geben. Letztere wurden irgendwann aus Mittelamerika hier eingeführt. Essen verbindet: Länder, Menschen, Kulturen. Und ja, beim Geschmack lässt sich streiten. Aber die Diskussion auf die Religionsschiene zu bringen, halte ich für „Whataboutism“.
      Globalisierung macht sicher Angst, aber birgt auch eine riesige Chance.
      In diesem Sinne: Herzliche Grüße, Eva

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      1. Mein Freund ist Türke und er hat mal gesagt: „Wir Moslems müssen euch nicht mit Waffen erobern, wir kommen einfach alle zu euch.“ Ich möcht jetzt hier keine politische Diskussion auslösen, deshalb belasse ich es dabei. Natürlich war mir klar, dass irgendwer so argumentiert wie du es tust und was du sagst, das ist ja kein Geheimnis und auch mir bewusst. Ich hab auch gar nichts gegen Globalisierung und Pizza und Baklava, aber bitte in Grenzen. Mein Argument war ja nur ein Beispiel von vielen. Und selbst das, was ich jetzt wieder leichtsinnigerweise schreibe, ist ja auch wieder angreifbar, weil ich mich nicht absichere, sondern meinen Emotionen freien Lauf lasse. Man kann ja auch mich nicht zwingen, etwas zu sagen, wozu ich nicht stehe. Hab mich auch vielleicht falsch ausgedrückt, aber wer ein Herz hat, der versteht, was und wie ich es meine. Man kann ja auch eine andere Staatsbürgerschaft annehmen, aber das Herz schlägt doch in erster Linie für die Heimat. Das musst auch du zugeben. Das darf man auch sagen, ohne dass man sich belehren lassen muss von oben herab .. Auch an dich herzliche Grüße. Sven

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        1. Lieber Sven,
          das Thema, dass der Orient den Okzident (unbemerkt) invadiert, scheint dich zu beschäftigen. Es ist keine neue Angst, sondern hunderte Jahre alt. Ich persönlich nehme es nicht so wahr. Aber da wären wir beim wissenschaftlichen Ansatz des Konstruktivismus: Man entscheidet sich irgendwann für eine Wahrnehmung und blendet alle anderen aus, da es unmöglich ist, allen Richtungen gleich viel Aufmerksamkeit zu schenken. Kommt dann eben eine Information, die zum eigenen Weltbild passt, fühlen wir uns darin bestätigt.
          Wollen wir uns darauf einigen, dass Essen nicht aufs politische oder religiöse Parkett gezerrt werden sollte? Hauptsache es schmeckt – und wenn nicht, na, dann isst man eben genau das, was dem eigenen Geschmack trifft. Ganz ohne Wertung.
          Alles Gute für dich und viele Grüße, Eva

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          1. Du hast meinen tieferen Subtext überhaupt nicht verstanden und bringst das Thema auf eine falsche Schiene, indem du mich erneut versuchst zu belehren, indem du dich zum Wissenden und mich zum Belehrenden machst. Ich habe Germanistik, Philosophie und Psychoanalyse studiert und könnte dazu noch eine Menge mehr sagen, aber ich habe das Gefühl du hast dich auf einen Nebenschauplatz begeben, der nicht wirklich relevant ist in dieser Beziehung. Vielleicht willst du auch nur hier etwas sagen, hier etwas glänzen, vor den anderen als Gutmensch dastehen. Gerade du wirst dich wohl als sehr „tolerant“ bezeichnen. Tolerant sollte man aber nicht nur zu Zuwanderern sein, sondern man sollte alle anderen Meinungen respektieren. Ob nun türkisch oder moslemisch, das ist nämlich de facto Nebensache. Denk mal drüber nach, meine Liebe ❤

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              1. Schade, dass du mit zweierlei Maß misst. Ich bin es, der angegriffen wurde von zwei deiner Besucher und ich handle rein aus Notwehr. Ich bin es, der dein Blog nicht mehr besucht, weil du mich als Besucher nicht fähig bist zu schützen. Schade, dass ich diese deine Drohung nicht früher gelesen habe, denn dann hätte ich mir viele Worte sparen können. Wieder einmal mehr wird mir hier in deinem Blog zum Vorwurf gemacht, dass ich meine Meinung sage. Nein, da hab ich mich in dir getäuscht. Ich greife doch keine Personen persönlich an, wenn sie mich nicht dazu durch ihre Angriffe provozieren. Ich bin der friedlichste Mensch der Welt und will doch nur – wie jeder Mensch – respektiert werden für seine Einstellung und seine Meinung. Das ist in Deutschland eben so, dass Meinungsfreiheit verbrieftes Recht ist. Und wem das nicht passt, der soll in die Türkei auswandern. Ist das falsch, was ich sage, ist das beleidigend, ist das ein Angriff auf Personen? Wo sind wir denn hier? Darf ein unbescholtener Bürger nicht mehr sagen, was er denkt und wenn er auf die Menschen eingeht, die mit Dreck nach ihm werfen, wird er des Angriffs beschuldigt. Was bist du für ein Mensch? Jetzt hast du dich selbst entlarvt. Tut mir leid, aber ich halte dir und den anderen nur den Spiegel vor und ich sage nichts, was auch nur im Geringsten beleidigend wäre. Teilweise analysiere ich, dies gebe ich zu. Aber das ist ja auch erlaubt. Dann koch mal schön weiter, dann schadest du keinem und pass dich weiterhin deinen Stammbesuchern an. Die Wahrheit aber – das prophezeie ich dir – wird bei dir kein Eigenleben führen. Amen

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          2. Essen und Trinken sind leider oft auch politisch. Das mag auch damit zusammenhängen, dass wir uns mit unserer nationalen, traditionellen Küche oft sehr identifizieren. Ich erinnere nur an den türkischen Kaffee, der in Griechenland seit der Zypernkrise nur noch griechischer Kaffee heißt, in Bosnien bosnischer Kaffee und seit neuestem in Serbien serbischer Kaffee. Dabei stammen die Bohnen meist aus Brasilien und die Zubereitungsart aus Äthiopien. Analog dazu habe ich auf Facebook vor kurzem eine Diskussion verfolgt, in dem es um die „wahre“ Herkunft von Moussaka ging, hatte es doch jemand gewagt das griechische Nationalgericht als albanisch vorzustellen. Was von Syrien bis ans Schwarze Meer einen Eklat auslöste, dessen Ausläufer bis nach Skandinavien gespürt werden konnten.

            Ich hatte vor kurzem eine Fahrt mit einer Frau aus Syrien. Wir unterhielten uns unter anderem auch über Baklava. Da erwähnte ich einen Zuckerbäcker aus Bagdad, der in Bahnhofsnähe vorzügliches orientalisches Gebäck verkauft. Ich wurde allerdings darauf hingewiesen, dass dies leider das „falsche“ Baklava sei (Originalton). Ich selbst kann irakisches nicht von syrischen, türkischen oder griechischen Baklava unterscheiden und ich unterstelle jedem Gebäck-Nationalisten, dass es ihm nicht gelänge das vermeintlich „richtige“ während einer Blindverkostung zu erraten.

            Du hast natürlich Recht, liebe Eva, Hauptsache es schmeckt. Denn so könnten einige Menschen erkennen, dass sie oft mehr verbindet, als sie politische Grenzen trennt. Eine gemeinsame Küche zum Beispiel.

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        2. Ich glaube niemand hier hat Dir Rassismus unterstellt. Allerdings achtet man heute stärker darauf was der andere sagt, beziehungsweise wie er es sagt. Es geht dabei aber nicht darum Dich anzugreifen, sondern Missverständnisse auszuräumen. Nicht von ungefähr gibt es für Kommunikation im Taxi drei Grundregeln: keine Religion, keine Politik, kein Fußball. Bei diesen Themen reagieren die Mitmenschen oft emotional.

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          1. Eine Diskussion darf auch einmal emotional sein, solange man nicht beleidigend wird. Ich fühl mich jedoch schon etwas angegriffen, weil ich gerade von jenen Menschen Toleranz erwarte, die ständig davon predigen und sich wohl selbst als die Gutmenschen vor Gott sehen. Ob das Frühstück jetzt türkisch ist oder moslemisch, das ist doch nun wirklich Nebensache, doch wenn man keine anderen Angriffspunkte findet, dann recurriert man gerne auf Nebensächlichkeiten. Schade, dass man mir hier meine Meinung nicht lassen will. Ich bin übrigens Germanist und Leser von Hermann Hesse und Thomas Mann, beides Friedensnobelpreisträger und ich bin der letzte, der eine Partei wie die Afd wählen würde. Ich wohne allerdings in Offenbach am Main und das ist die Stadt mit dem höchsten Ausländeranteil und das schafft viele Probleme. Manche Viertel kann man nur mit einer Berretta im Anschlag betreten. Aber bevor man mich angreift und fragt, warum ich eine italienische Waffe hier benenne, hör ich lieber auf und versuch mich doch einmal an dem ‚türkischen Frühstück“, denn gefrühstückt habe ich noch nicht, weil mir das, was man mir unterschwellig unterstellt, mich seit gestern nicht mehr loslässt. Wie können Mitmenschen einem so das Wort und den Sinn im Munde rumdrehen .. Danke dir für deine vernünftigen und versöhnlichen Worte ..

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              1. Dankeee 🙂 Aber ich hab mich entschlossen, dein Blog nicht mehr zu tangieren, da ich mich nie mehr dierser Hexenjagd aussetzen möchte und ich bin ja auch nicht vor Gericht. Ich bin ein Kind er 68er Generation und höre heute noch Jimi Hendrix mit Genuss und ich hab gelernt, dass man überall seine Meinung sagen darf. Ich steh hier doch nicht vor Gericht und selbst bei der Polizei darf man die Aussage verweigern. Was bilden sich diese selbsternannten Hüter der (eigenen) Moral eigentlich ein? Müssen denn die eigenen Wertvorstellungen allen okroyiert werden? Lasst den Menschen doch auch mal anders denken, als ihr es als genormte Pflicht anseht. Oder lüge ich?

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    2. Welche Tradition? „Mit deutschem Schrot und Korn beginnt der Germanenritt von vorn“? Im übrigen sind wir ein säkularer Staat und es geht um ein türkisches und nicht ein muslimisches Frühstück.

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      1. Ignoranten

        Manche Menschen stürzen sich
        auf eine gemachte Aussage,
        um sie zu zerpflücken,

        um sie ad absurdum zu führen,
        ohne den tieferen Subtext,
        die eigentliche Aussage
        zu verstehen.

        Auch einer Art von Ignorantentum.

        ©PP

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        1. So sehr ich Deine spontanen und oft auch emotionalen Kommentare in meinem Blog auch schätze, das ist der falsche Weg um miteinander zu kommunizieren. Es hat Dich keiner persönlich angegriffen. Es ging lediglich darum eine möglicher Weise missverständliche, von mir aus auch missverstandene Aussage zu konkretisieren. Möchtest Du Deinen letzten Kommentar vor diesem Hintergrund vielleicht noch einmal überarbeiten?

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          1. Erstens einmal mache ich immer nur von meinem Recht auf freie Meinung gebrauch. Zweitens bin in dem Text nicht ich das Opfer, sondern jender, der nicht richtig lesen kann. Du bist doch der Nestbeschmutzer, der die Tradition des Landes der Dichter und Denker in Frage stellt. Dann wander doch bitte in die Türkei aus, wenn du dich dort wohler fühlst. Darum, ob das Frühstück nun ‚türkisch‘ oder „mohammedanisch‘ ist geht es nun wirklich nicht. Man sollte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, sonst verliert man das Gleichgewicht. Hoffentlich fängt dich jemand auf. Hast ja hier bestimmt Fürsprecher, wie sich schon verifiziert hast. Sei froh, dass ich eben die zwei letzten Sätze wieder gestrichen habe. Ich bin also gezwungen, mich hier auf diesem Blog selbst zu zensieren. Ob das der Sinn des Bloggens ist? Man sollte ruhig auch mal Tacheles reden dürfen. Schimanski war nicht verkehrt. Prost Kaffee ..

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      2. Sehr richtig! Allerdings gibt es gewisse Einflüsse – auch durch Religion – auf die jeweilige Landesküche. Israelische Küche ist meist koscher, in der Türkei findet man kein Schweinefleisch auf der Karte, in Indien gibt es dagegen selten Kuh und in Deutschland isst man Freitags Fisch und am Gründonnerstag Frankfurter Grüne Sauce. Dennoch würde man zum Beispiel bei letzterem auch nicht von einem „katholischen Gericht“ sprechen, obwohl die Bezüge kaum zu leugnen sind. Außerdem sind manche dieser Traditionen weit älter als die Religionen, denen sie heute zugeordnet werden können. Ich glaube nicht, dass man zu Pessach im Judäa vor 2.000 Jahre Pellkartoffeln mit Frankfurter Grüne Sauce schon kannte.

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  2. Shlrp! Ich mag deftige Frühstücke und unter den türkischen Gerichten, die mir schon mal untergekommen sind, egal zu welcher Tageszeit. Ich halte es mit einer Abwandlung vom guten alten Garfield-Lasagna-Credo „I never met a lasagna I didn’t like“: Mir ist noch kein Gericht aus der Region begegnet, das ich nicht gern gegessen hätte. Unsere Lieblings-Kücheninspiration dafür ist der YouTube Kanal > „AhmetKocht“

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      1. Du stellst mich vor Herausforderungen, lieber Tom. 😄 Der Römer würde natürlich ausflippen vor Freude. Seit Jahren wünscht er sich Pettula. Ich guck mal, was ich tun kann und mache mich auf die Suche nach einem Rezept. 😉

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