In der Krise wird alles teurer. Das ist die Inflation. Doch während wir bei anderen Dingen bereit sind die gestiegenen Preise zu zahlen, gibt es bei Kaffee diese Bereitschaft seltsamer Weise nicht. Das trifft vor allem fairen und/oder nachhaltigen Kaffee, denn der kostet erfahrungsgemäß etwas mehr. Doch nur etwa ein Viertel der Deutschen ist bereit mehr als 13 Euro pro Kilo Kaffee zu bezahlen.

Das wirkt sich natürlich auch auf den Kaffeekonsum aus. Eine deutliche Mehrheit von über 60 % der von brand eins und Statista Befragten gab an nie oder nur selten nachhaltigen Kaffee zu trinken. Nur ein Drittel bekennt sich zu nachhaltigem Konsum, doch nur jeder Zwanzigste trink ausschließlich als nachhaltig oder fair zertifizierten Kaffee.

Ausreden gibt es viele. Fast die Hälfte der Konsumenten gibt offen, dass ihnen nachhaltiger Kaffee schlicht zu teuer ist oder dass ihnen Nachhaltigkeit nicht wichtig ist. Ein Viertel weiß kau etwas über nachhaltige Produkte. Etwa jeder zehnte hat einen anderen Lieblingskaffee oder hat sich über das Thema noch gar keine Gedanken gemacht.

Die mangelnde Bereitschaft zu nachhaltigem Handeln wirkt sich noch auf einem anderen Gebiet aus: der Vermeidung von Einwegmüll. Doch davon morgen mehr.
Bildrechte und Quelle: Tchibo.
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