Unter den 24 Advents-Kaffees befindet sich genau einer aus Peru. Dafür ist das aber auch ein ganz besonders leckerer. Peru gilt zu recht als Herkunftsland leckerer Kaffees. Erste Kaffeeexporte gingen bereits in den 1880er Jahren nach Deutschland. Gut, dass sich das bis heute nicht geändert hat…
Dieser Kaffee stammt aus der Pasco Region und wird vom Stamm der Yanesha zwischen Anden und Amazonas angebaut. Die Yanesha, auch Amueshas genannt, sind eine Ethnie in den Regenwäldern Perus. Sie zählen heute etwa 7.000 bis 10.000 Menschen und leben rund 400 km nord-östlich von Lima in einem Gebiet in der Region Huánuco, der Provinz Chanchamayo und der Provinz Oxapampa. Die Yanesha sind selbstversorgend, ernähren sich von dem, was sie anbauen, erfischen oder erjagen. Um Einkünfte zu erzielen haben sie inzwischen begonnen, Kaffee anzupflanzen.

32 Kaffeefarmer haben sich zur „Asociacion de Productores Sostenibles Yanesha“ vereinigt, um nachhaltig und mit großer Leidenschaft die Kaffeeplantagen der Region zu bewirtschaften und den Namen Yanesha in der Welt zu repräsentieren. Auf etwa 1.500 Höhenmeter wachsen hier verschiedenste Varietäten, unter anderem Catuai, Typica, Catimor und Bourbon. Geerntet wird zwischen Juni und August und dann geht es für die Bohnen ab in die Waschanlage, wo das Fruchtfleisch mechanisch abgelöst wird, sodass am Ende weniger als 2% an den Bohnen hängenbleibt. Danach dürfen diese erneut baden gehen – allerdings in der Sonne. Insgesamt 35 Stunden trocknen sie auf Zementterrassen, wobei sie regelmäßig gewendet werden.
Durch präzise Röstverfahren hat Röstmeister Anthony von 19 grams weihnachtliche Noten aus den Bohnen hervorgezaubert und so den Geschmack von Birne, Rosinen und Zimt herausgearbeitet. Dieser Yanesha-Kaffee schmeckt nicht nur super aromatisch, er hinterlässt auch einen weihnachtlichen Geruch in der Nase…
Quellen: 19 grams, Wikipedia.