Espresso-Woche: der Buchtipp (Reblog)

Der Weg zum perfekten Espresso ist lang und steinig. Zeit, sich professionelle Hilfe zu holen. Das kann man in einem der zahlreichen Barista-Kurse machen. Oder man zieht ein Buch zu Rate. Dieses hier lässt sich wirklich empfehlen. Deshalb sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen.

Wer eine Espressomaschine sein Eigen nennt, hat den ersten Schritt zu einem richtig guten Espresso bereits getan. Was die geräteeigene Gebrauchsanleitung an Hilfestellung leistet reicht zwar aus um irgendwie einen Espresso zu machen, zum richtig guten Espresso kann es noch ein weiter Weg sein. Da hilft die erfahrene Master-Barista und Gründerin der Vienna School of Coffee Johanna Wechselberger weiter. In ihrem Buch „Espressomaschinen richtig bedienen“ gibt sie Barista-Wissen preis.

Von Aufbau und Funktion einer Espressomaschine über die Auswahl und Bedienung von Zubehör bis zur richtigen Dosierung des Kaffeepulvers wird jeder wichtige Schritt im Produktionsprozess erklärt. Dabei wird auch wichtiges Fachwissen vermittelt, zum Beispiel wie man richtig „Tamped“, das ist das festdrücken des Kaffeemehls im Sieb mit einem speziellen Stempel, dem Tamper. Aber auch wie Kaffeemühle und Espressomaschine gereinigt, gewartet und gepflegt werden müssen wird geschildert. Denn unser Espresso kann nur so gut werden, wie unser Handwerkszeug das zulässt.

Ein wirklich guter Espresso erfordert eben mehr, als das man sich auf youtube mal ein Video dazu angesehen hat. Schließlich ist der Barista in Italien ein anerkannter Ausbildungsberuf. Da aber nur die Wenigsten die Zeit und Muße haben werden, um zur Perfektionierung ihres Hobbys jahrelang in die Lehre zu gehen, ist es hilfreich sich das Wissen aus Büchern wie diesem anzueignen. Die Autorin Johanna Wechselberger hat uns schon erklärt, wie man Filterkaffee richtig zubereitet. Wer aber auf Espresso steht, der ist mit ihrem zweiten Buch gut beraten. Selbiges gibt es im Braunmüller Verlag und ist für 15 € zu haben.

 

6 Gedanken zu “Espresso-Woche: der Buchtipp (Reblog)

  1. „Vienna School of Coffee“. Der Name schreit: Leben von Mythen.

    Der Kaffee in Wien ist alles andere als gut, wenn man ihn mit Italien oder dem ehemaligen Jugoslawien vergleicht. Besser als das, was man zumindest früher meist in Deutschland bekam, aber sonst?

    Der Kaffee in den klassischen Wiener Kaffeehäusern lebt vom Charme der Lokale, und der ist durchaus zu Recht legendär. Aber wegen des Kaffees würde ich dort nicht hingehen. Den haben sie dort nicht erfunden, den üblichen Geschichtsmythen zum Trotz.

    Ich geh mal davon aus, dass die „Vienna School of Coffee“ eher im Auge hat, wo man bei den Meistern Kaffee macht. Also z.B. Italien.

    Sag ich nebenbei als Wiener.

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  2. Habe heute Morgen an dich gedacht, denn als Lidl die löslichen Kaffeegläser ‚Nescafe Gold‘ für den halben Preis anbot, hab ich auch die Sorte ‚Crema‘ mit eingepackt. Heute zum Frühstück probiert und ich muss sagen, da schwimmt wirklich eine Crema auf dem Getränk und der Kaffee lässt sich trinken. Guter, starker Geschmack, aber auch mit Bitterstoffen. Da werd ich jetzt öfter mal die Sorte wechseln. – Ich hab da die Sorten ‚Original‘, ‚Mild‘, ‚Crema‘ und ‚Entkoffeiniert. Letzteren kann man auch am Abend noch trinken und schmeckt ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Lösliche Konkurrenzkoffees in Gläsern hab ich auch früher schon getestet, aber die kommen geschmacklich nicht an ‚Nescafe Gold‘ heran, auch nicht die billigere Alternative aus dem gleichen Haus. Sorry, dass ich so früh störe, aber ich kaum schlafen ..

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