Lokma auf dem Frühlingsfest

Dieser Stand ist mir aufgefallen: auf dem Münchner Frühlingsfest wurden Lokma angeboten, die türkische Version der griechische Loukoumades, wie ich sie von Samos und Athen kenne. Passte nicht zum Bier, weshalb ich diesem Stand einen Extrabesuch abstattete. Beim ersten Versuch war ich zu früh dran, denn der klassische Sirup, mit dem die frisch frittierten, etwa walnussgroßen Hegeteigbällchen überzogen werden, war noch nicht fertig. Dafür bekam ich bei meinem zweiten Anlauf auch neun, statt der bezahlten sechs Lokma.

Lokma oder Loukoumades ist eine Süßspeise, die in der arabischen, griechischen, albanischen, persischen und türkischen Küche bekannt ist. Lokma sind Teigbällchen, die in der türkischen Variante aus einem speziellen Hefeteig mit Zimtzusatz zubereitet und dann in Fett schwimmend frittiert werden. Im Türkischen werden die Bällchen als „Lokma“ bezeichnet, dies heißt übersetzt „Happen“, hier wird jedoch meist nicht so viel Zimt wie in der griechischen Variante verwendet.

Zum Servieren werden sie in Zuckersirup oder Honig getränkt und mit Zimt bestreut. Gegessen werden sie dann mit einer Gabel. Eine weitere Möglichkeit ist, die Teigbällchen wie Souvlaki auf einen Holzspieß zu stecken. Sie können dann aus der Hand ohne zusätzliches Essbesteck verzehrt werden. In den meisten Ländern eher als Dessert bekannt, werden sie in Griechenland schon zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit verzehrt.

Ich hatte die türkische Originalversion mit Sirup und gehackten Pistazien, die anderen Varianten mit diversen Saucen und Nutella reizten mich wenig. Ich stehe halt mehr auf Authentizität – und wurde nicht enttäuscht. Ein total leckerer Snack, wenn auch mit regulär sechs Euro für sechs Lokma kein ganz billiges Vergnügen. Aber was ist heutzutage schon billig? Eben!

Quelle: Wikipedia.

12 Gedanken zu “Lokma auf dem Frühlingsfest

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