Es ist wieder einmal so weit: die Uhren werden heute von 2:00 auf 3:00 Uhr vorgestellt! Also ungefähr jetzt und von gestern auf heute. Man hat uns also – mal wieder – eine Stunde Nachtschlaf geklaut. Dabei ist sich die Mehrheit der Deutschen bereits sicher: Sie gehört abgeschafft. Allerdings verbinden nur wenige Menschen die Zeitumstellung auch mit körperlichen Beschwerden. Lediglich jeder fünfte Erwachsene fühlt sich durch den Wechsel von der Winter- auf die Sommerzeit – oder umgekehrt – beeinträchtigt. Dies sind unter anderem Ergebnisse einer repräsentativen Studie der Tankstellenkette HEM, für die 3.426 Bundesbürger befragt wurden.

Nicht selten hat die alljährliche Zeitumstellung den ein oder anderen schon vor organisatorische Aufgaben gestellt. Denn wenn die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden, sollten vor allem diejenigen vorbereitet sein, die an diesem Tag rechtzeitig zu einem Meeting oder zu einer Verabredung kommen müssen. Doch für den gut organisierten Deutschen ist die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit kein Problem. 76 Prozent der Befragten wissen Bescheid, dass die Uhr um eine Stunde vorgestellt werden muss. Auch geben zwei Drittel der Befragten richtig an, dass dies um 2:00 Uhr morgens geschieht (66 Prozent). Und Pünktlichkeit wird in Deutschland immer beachtet: Zwar kamen 14 Prozent der Befragten nach der Zeitumstellung schon einmal zu spät zur Arbeit, doch 82 Prozent gaben an, dass es bei ihnen noch nie vorgekommen ist.
Wenn die Stunde weniger Schlaf müde macht, wissen sich die Deutschen auch hier zu helfen. So geben die Befragten früheres zu Bett gehen und vor allem Kaffee als Tipps an. Jeder Zweite besorgt sich auf dem Weg zur Arbeit noch schnell einen Kaffee oder Snack an der Tankstelle, um wach zu werden. 17 Prozent singen für einen guten Start in den Tag lauthals im Radio mit und jeder Fünfte treibt Sport gegen die Müdigkeit nach der Zeitumstellung. Eine gute Vorbereitung auf die Zeitumstellung ist für die Deutschen also das A und O. Zwei Drittel stellen die Uhren im Haushalt direkt um. Nur 19 Prozent sind da entspannter und legen einzig Wert darauf, dass die Uhrzeit auf dem Radiowecker und dem Smartphone stimmt. Coffeenewstom meint, wann man die Uhren umstellt ist eigentlich egal. So lange der Kaffee pünktlich getrunken werden kann!
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Ich gehöre ja zu den Befürwortern der Zeitumstellung. Die Sommerzeit ist klasse! Und in Sachen Jetlag gibt es wirklich Schlimmeres als diese eine mickrige Stunde Unterschied. Wie du so schön sagst: Hauptsache, der Kaffee wird pünktlich getrunken 😁.
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Ich hingegen würde gerne darauf verzichten an meinen Werktagen gefühlt um 2:55 Uhr aufzustehen…
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Verstehe ich. Aber der Mini-Jetlag ist ja nach ein oder zwei Tagen vorbei normalerweise, oder?
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Naja, ein zwei Wochen, bis ich mich an das verdammt frühe Aufstehen wieder gewöhnt habe…
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Die Zeitumstellung gehört definitiv abgeschafft. Es ist nicht die Anzahl an Stunden, sondern die Uhrzeit selbst, die mein Körper „abspeichert“, um einzuschlafen und um wieder wach zu werden. Das berühmte „eine Minute vor dem Wecker wach“. Und zweimal im Jahr muss mein Körper neu abspeichern. Doof 😦
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Natürlich: es ist abends länger hell. Dafür werden meine Morgen wieder in tiefstes Dunkel getaucht…
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