Die Essenz des Kaffees: der Espresso

Schwarz und ölig tropft er in die kleine Tasse. Zum Brummen der Maschine gesellt sich ein sanftes Blubbern, während sich Kaffeeduft im Raum verbreitet. Dunkel der Kaffee in der dickwandigen, vorgewärmten Tasse, hellbraun die Crema, eine sämige Schicht goldenen Schaums, die, einer Insel gleich, sogar dem Gewicht des Zuckers einige Augenblicke trotzt. Schnell ist er zubereitet, schnell will er getrunken werden – der Espresso, des Kaffees reine, schwarze Seele.

Hohe Kunst und doch Alltagsgetränk. Jede Tankstelle in Italien macht einen besseren Espresso als viele Cafés hierzulande. Während andere Cafés und spezialisierte Röstereien nach der besten Bohne für einen perfekten Espresso forschen. Für viele Reisende ist es Tradition gleich nach dem Grenzübertritt nach Italien den erstbesten Espresso zu genießen. Nach Perfektion kann man später immer noch suchen.

Cup of coffee with view on Vesuvius mount in Naples

 

Espresso ist mehr als ein Kaffee. Er ist Lebensgefühl, Reiseerlebnis, Aperitif, Nachspeise, Muntermacher, Schlummertrunk, Pausenverkürzer, Verheißung und Erfüllung. Er ist Gradmesser für die Fähigkeit eines Baristas, der in Italien kein Studentenjob, sondern ein Ausbildungsberuf ist. Er ist in der ganzen Welt verbreitet und trotzdem Markenzeichen eines Landes. Er ist Grundlage vieler Kaffeespezialitäten, vom Espresso Macchiato bis zum Caffè latte.

In diesem Blog wurde der Espresso etwas stiefmütterlich behandelt. Ein guter Grund um ihm hier eine ganze Woche zu widmen. Herzlich Willkommen in der Espresso-Woche auf CoffeeNewsTom!

 

Bildrechte: Tchibo, Ekaterina Pokrovsky/Fotolia.com

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