Abschied vom Glockenbach

Kaum zu glauben: das Glockenbach macht zu. Wohl kein neues Gentrifizierungsopfer, keine Spekulationsobjekt eines Imobilienhais. Schlicht und einfach: keine Lust mehr; beziehungsweise mehr Lust auf etwas Neues. Schwer, einen Nachruf zu schreiben, wenn der Betroffene noch lebt. Ante Mortem, sozusagen. Schöne, große Fenster, Sessel, die zum Fläzen einladen, eine schöne Bar, die sich schwungvoll durch den Laden schlängelt und eine Empore, wenn man es […]

Weiterlesen "Abschied vom Glockenbach"

So trinkt man beim Tambosi: Cafè Borgia

Das Café Luigi Tambosi am Odeonsplatz war ein Stück München. 1775 hatte Giovanni Pietro Sardi  die Erlaubnis erhalten, am Münchner Hofgarten nächst der Residenz einen Kiosk zum Ausschank von Kaffee, Schokolade und Limonade zu eröffnen. So entstand das erste Kaffeehaus in München. 1810 übernahm Luigi Tambosi das Café. Zuerst als Pächter, 1827 schließlich konnte er es ganz erwerben. Zwischenzeitlich hieß […]

Weiterlesen "So trinkt man beim Tambosi: Cafè Borgia"

Nachbarschaftscafé mit Balkanflair – das Grand Café

Eine Balkancafé-Grill-Restaurant-Bar-Sportkneipe mit Kegelbahn? Kann das funktionieren? Es kann. Zumindest hat das Brand Café in der Münchner Isarvorstadt das Zeug zum Nachbarschafts- und Stammcafé. Früher war hier mal eines der besten jugoslawischen Restaurants der Gegend. Zu Zeiten, wo es noch ein Jugoslawien gab und die Konkurrenz groß war. Heute hat es sich zu einer gelungenen Mischung aus Lounge, Restaurant und Café mit Balkanflair gemausert. Die Karte reicht […]

Weiterlesen "Nachbarschaftscafé mit Balkanflair – das Grand Café"

Herbstsonnentag mit Marocchino

Plötzlich war er da – der Sommer – und verschönte uns die Zeit nach dem Oktoberfest, jetzt, wo die Stadt wieder uns gehört. Da möchte man jeden Sonnenstrahl ausnutzen. Man weiß ja schließlich nicht was kommt. Die Aufgabe war einfach: ich hatte morgens in der Maximilianstraße in der Münchner Altstadt zu tun und bräuchte jetzt […]

Weiterlesen "Herbstsonnentag mit Marocchino"

Drei (Monster-)Becher für ein Halleluja

Seit einigen Tagen grüßen drei Monster-Becher vom Münchner Marienplatz, Stachus und Harras. „München hatt’s satt“ ist darauf zu lesen. Und: „vermeide Pappbecher“. Sie sind Teil der Kampagne „Abfallvermeidung gegen Einweg-Kaffeebecher“. Ihr Volumen entspricht genau dem Inhalt der bis zu 190.000 Coffee-To-Go-Becher, die täglich in München anfallen. Was bedeuten Wegwerfbecher für unsere Umwelt? Die Deutsche Umwelthilfe hat errechnet, dass […]

Weiterlesen "Drei (Monster-)Becher für ein Halleluja"

Das Café Mozart – zwischen Wiener Schmäh und moderner Lounge

Es war eine gute Idee einen Teil des Interieurs aus den 70ern ins renovierte Café Mozart zu übernehmen. 30 Jahre lang gab es hier ein Konditorei-Café, seit Anfang der 2000er Jahre existiert hier einer der wenigen geglückten Versuche eines Café-Bar-Restaurants. Scheitern manche Konzepte dieser Art daran oft zu viele Kundenwünsche bedienen zu wollen, so scheint es im Café Mozart zu […]

Weiterlesen "Das Café Mozart – zwischen Wiener Schmäh und moderner Lounge"

Oktoberfest 2017: Hier gibt’s Kaffee! II

Im ersten Teil haben die Cafés Kaiserschmarrn, Mohrenkopf und Guglhupf vorgestellt. Heute geht es um vier weitere Kaffee-Tankstellen auf dem größten Bierfest der Welt. Schiebl’s Kaffeehaferl Das Kaffeehaferl ist der beliebte Treffpunkt für die ganze Familie, um in ruhiger, gemütlicher, und bayrischer Atmosphäre den Tag auf der Wiesn ausklingen zu lassen. Täglich von 10:00 – 12:00 Uhr […]

Weiterlesen "Oktoberfest 2017: Hier gibt’s Kaffee! II"