First Crack, Second Crack, das sind Begriffe aus der Welt des Röstens. Rohkaffee, also die grünen, getrockneten Kaffeebohnen, eignet sich noch nicht zum Aufbrühen. Erst durch das Rösten entstehen im Inneren der Bohnen die feinen Aromen, von herber Nuss bis zartbitterer Schokolade und von süßem Karamell bis zu fruchtig-säuerlichen Waldbeeren. Durch den Röstvorgang werden bis zu 800 verschiedene Aromen erschlossen.

Generell meint Rösten das Erhitzen der trockenen Bohnen in einer Pfanne oder Trommel. Durch die Hitze verlieren die Kaffeebohnen an Wasser. Dadurch wird sie etwa 20% leichter während sich durch Bildung von Wasserdampf das Volumen erhöht. Der in den Bohnen enthaltene Zucker karamellisiert bei etwa 160°C– 190°C. Zwischen 195°C bis 250°C entstehen die Röstaromen. Die Höchstemperatur und Röstdauer bestimmen den Grad der Röstung, von blond, wie beim Cinnamon Roast, über mittelbraun, wie beim City Roast, bis schwarz, wie bei der Spanischen Röstung.

Ein wichtiges Indiz für den Röstgrad der Bohnen ist, neben Farbe, Oberfläche und Geruch, der Crack, ein knackendes Geräusch, das entsteht wenn aufgestaute Gase entweichen. Der erste Crack ensteht bei ungefähr 200°C, der zweite Crack bei etwa 225°C. Blonde Röstungen werden also vor dem ersten Knacken aus der Trommel genommen, dunkelbraune bis schwarze Röstungen erst nach dem zweiten Knacken. Doch da ist Vorsicht geboten. Die Bohnen können bei unsachgemäßer Röstung oder wenn man sie zu schnell erhitzt nämlich auch platzen! Bis heute kann kein Computer den exakten Röstgrad berechnen. Das kann nur ein Röstmeister durch Gespür, Geschick und Erfahrung. Kaffeeröstung ist eben noch immer echte Handwerkskunst.
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Ich hab hier einen Kaffeeladen mit eigener Rösterei, der sich wohltuend vom Mainstream abhebt: Kaffeegroßrösterei A. Joerges GmbH, Raiffeisenstraße 10 – 12, 63170 Obertshausen. Nennt sich auch „Gorilla-Kaffee“. Die verkaufen ihren Kaffee nur in diesem Laden, nicht über Supermärkte oder Discounter und man bekommt dort einen superstarken oder feinmilden Espresso, den man innen oder draußen in der Sonne verköstigen kann. Du kannst ja mal googeln und deine Meinung sagen, wenn du möchtest und Muse hast. Gruß, Sven
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Danke für den Tipp!
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Gerne. Ich hab noch zwei Kaffeebeutel von der grünen Sorte: „feinmild“ und trink den zu besonderen Anlässen, damit ich mich nicht an den guten Geschmack gewöhne. Man isst ja auch nicht jeden Tag Steaks ..
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Guter Plan 😃
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I live coffee 🙂
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Me too! Thnx for your comment!
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❤❤❤
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Arbeitest du für Tchibo?
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Nein. Sollte ich?
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Warum nicht? Tolle Marke, zahlen sehr gut, stehen gut da.
Ich bin über die Tchibo Bilder gefallen. Diese unterliegen eigentlich deren Copyright. Deshalb die Frage.
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Die Bilder sind aus den Presse-Bereich und dürfen unter Nennung der Bildrechte im journalistischen Zusammenhang verwendet werden. Deshalb unter dem Beitrag auch die Angaben.
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Prima. Die sind aber kulant.
Musst du das nicht als Werbung kennzeichnen? Besonders die Produktempfehlungen?
Sorry, ich hab im Job damit zu tun. Es gilt immer, Abmahnvereine zu vermeiden.
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Da hast Du Recht. Aber nein, muss ich zum Beispiel nach einer Quellenangabe nicht.
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Natürlich muß ich sofort an Crack denken. Also dieses andere Verarbeitungsprodukt, dessen Ursprung einmal ein nahezu harmloses Cocastrauchblatt war. Und an (1508., Kap. 4) Great Craig auf meiner Seite. Was den Kaffeegeschmack ein wenig beeinträchtigt. Aber immerhin, gehört hatte ich das schon mal im Zusammenhang mit Kaffee, hier einige Details dazu gelernt!
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