Was für ein Jahr…

Was für ein Jahr! Es hätte so schön sein können. Während Ihr mich auf meiner Reise nach Kreta begleitet habt – in meiner Berichterstattung hinke ich etwas hinterher – habe ich noch einmal Samos und Patmos und im Herbst Athen und den Peloponnes besucht. Dazwischen habe ich den einen oder anderen Kaffee getestet, Cafés besucht und andere Geschichten über eines der Lieblingsgetränke der Deutschen geschrieben.

In der Realität war das Jahr 2024 nicht ganz so prickelnd. Wir haben uns viel zu schnell an die Verhältnisse in der Ukraine und im Gaza-Streifen gewöhnt. Krieg, Mord und Vertreibung gehören seit Monaten zu den Nachrichten. Die Ampel-Koalition ist geplatzt und für manche Oppositionspolitiker scheint Abschiebung eine Art Allheilmittel zu sein, dass alle Probleme auf einmal löst. Außerdem hat man sich auf die Empfänger von Bürgergeld eingeschossen. die angeblich zu viel Geld bekommen und nur auf der faulen Haut liegen. Das Geld wird nämlich dringend für die Wirtschaft benötigt, die zwar auch eigenes Geld hat, es aber ungern investiert. Um ihre fragwürdigen Ziele zu erreichen ist manchen Politikern offenbar jede Lüge Recht und manche Wähler fallen nur zu bereitwillig darauf herein.

Aber es gab auch Lichtblicke, zumindest vereinzelt. Im Prinzip muss schon jeder dafür dankbar sein, wenn er noch eine bezahlbare Wohnung und einen Job hat. Viele haben weniger als das. Die Regale in den Supermärkten sind immer noch brechend voll und so lange wir es uns noch leisten können Lebensmittel wegzuschmeißen, leiden wir auch keinen Mangel. Bedanken möchte ich mich bei meinen Leserinnen und Lesern und dem Feedback, das ich für meine Beiträge erhalte und bei der Hamburger Rösterei Tchibo, die mich noch regelmäßig mit Kaffee zum Verkosten versorgt – und gelegentlich auch mit einer Kaffeemaschine – wie der Lapressa, mein Jahreshighlight 2024.

Jetzt sind es nur noch wenige Stunden bis das alte Jahre endet und das neue Jahr beginnt. Sehen wir es als Chance. Euch und Ihnen alles Gute!

Bildrechte: Titel-Bild von Gordon Johnson auf Pixabay, Bild von Mohamed Hassan auf Pixabay.

8 Gedanken zu “Was für ein Jahr…

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