Früh ging es los! Um rechtzeitig am Flughafen zu sein, musste ich um 2:45 Uhr den Nachtbus zur S-Bahn nehmen. Da war an Schlaf nicht viel zu denken. Umso positiver war ich von der Schnelligkeit überrascht, mit der die zuströmenden Reisenden an den Schaltern der Condor mit Bordkarten versorgt wurden. Mit FTI statt mit Tui zu reisen erwies sich so ein weiteres Mal als Glücksfall.

Ihr erinnert Euch bestimmt an den Umweg über Frankfurt, den ich bei meiner letzten Griechenland-Reise nehmen musste. Ähnliches Unheil drohte auch diesmal. Der Reiseveranstalter informierte mich etwa zwei Wochen vor Abflug, dass sich die Abflugszeit für die Rückreise verschoben hätte. Und zwar um einen Tag nach vorne! Also eine um einen Tag verkürzte Reise. Gleichzeitig teilte man mir mit, dass aufgrund von Engpässen nur wenige Flüge verfügbar seien und man deshalb von (lästigen – Anmerkung des Autors) Rückfragen Abstand nehmen solle.

Ich formulierte sogleich eine Beschwerde, signalisierte aber gleichzeitig meine Bereitschaft ggf. auch früher hinzureisen. Oder zu einem anderen, natürlich griechischem, Reiseziel. Ein Tag weniger Urlaub bei eh nur einer Woche sei allerdings inakzeptabel! Ich hatte mich gerade schon mit meinem Schicksal abgefunden, als mich eine Mail erreichte, man könne meinem Anliegen entsprechen. Statt wie geplant von Freitag bis Freitag, wäre die Reise von Donnerstag bis Donnerstag möglich. Von den 140 Euro Mehrkosten würde die FTI 100 Euro übernehmen. Mir war der Urlaubstag die 40 Euro zusätzlich wert und dankbar sagte ich zu.

Ebenso zügig wie die Gepäckaufgabe und das Einchecken war die Sicherheitskontrolle und so hatte ich vor dem Boarding noch genügend Zeit für ein kleines, wenn auch nicht ganz billiges Frühstück. Was soll’s, schließlich habe ich ja Urlaub! Die erste Etappe hat ja ganz gut geklappt. Und laut Condor erwarten mich 21° bis 29° und Sonnenschein – während es in München regnet. Perfektes Timing also.