Kaffee-Kommissare: Massimo Viviani

Welch eine Hitze! Die sommerlichen Temperaturen in Pineta, dem toskanischen Städtchen an der ligurischen Küste, sind eigentlich nur an einem Ort zu ertragen – in Massimos Café BarLume. Und hier sitzen sie dann auch, die vier alten Männer, und vertreiben sich die Zeit. Mit Espresso, Sambuca, Kartenspiel – und Dorfklatsch. Und was haben sie nicht alles zu besprechen! Als ganz in der Nähe der Bar ein junges Mädchen ermordet aufgefunden wird, sind selbst die alten Männer sprachlos. Aber nur ganz kurz…

Mittlerweile klärt der Barista schon in sieben Folgen Verbrechen rund um das kleine Pineta auf. Dabei sollte dort die Welt doch noch in Ordnung sein. Vielleicht kann man sich das Dorf deshalb so gut vorstellen: ein Dorfplatz mit Bäumen, in deren Schatten die Cafébesucher der größten Hitze entgehen. Am besten Platz sitzen nicht etwa zahlungskräftige Touristen, sondern vier rüstige Senioren, denen so gut wie nichts, was im Dorf passiert, entgeht. Da ist die Leiche einer jungen Frau, die ganz in der Nähe gefunden wird, natürlich die Sensation!

Kaffee-Kommissare? Einige Berufe sind ohne Kaffee nicht denkbar, wie zum Bespiel Taxifahrer, Journalisten, Blogger und natürlich Kommissare auch, wenn genau genommen dieser Kommissar „nur“ Ermittler ist. Dafür ist er aber auch Barista, ein weiterer Job, der ohne Kaffeeundenkbar ist! . Wer will, der kann seinen eigenen Beruf gerne in diese Liste aufnehmen. Ein Grund für Coffeenewstom sich einige koffeinabhängige Vertreter ihrer Zunft hier mal genauer anzuschauen. Eines haben nämlich alle gemeinsam: sie erwecken Urlaubsgefühle, beziehungsweise Sehnsüchte bei den Lesern. Diesmal geht es in die Toskana…

Der Autor Marco Malvaldi, geboren in der Toskana, hat Chemie studiert und arbeitete zunächst als Wissenschaftler. Er studierte Theoretische Chemie und erwarb seinen Doktortitel an der Universität Pisa. Anfangs arbeitete er in Pisa und an der Universität Groningen. Die Zeit in den Arbeitspausen bei seiner Arbeit vertrieb er sich mit dem Schreiben von Krimis. Als er damit Erfolg hatte, verließ er die Universität und eröffnete ein eigenes Labor. 2007 veröffentlichte er seinen ersten Toskana-Krimi mit dem Barbesitzer Massimo der „BarLume“, der sofort zu einem großen Bestseller wurde. Sechs davon gibt es bereits auf deutsch, der siebte „A bocce ferme“ harrt noch der Übersetzung.

Sein erster Roman mit dem Barista und Besitzer der „BarLume“ Massimo Viviani, der unfreiwillig in die Aufklärung eines Mordfalls eingebunden wird, erschien 2007. „Im Schatten der Pineta“ spielt in einer erfundenen Kleinstadt an der ligurischen Küste. Und so entführen einen die Kriminalromane in die zauberhaften Landschaft Liguriens und der Toskana. Meine Empfehlung: mit einer großen Tasse Cappuccino in die Sonne setzen und alles zusammen genießen. Die ideale Reiselektüre oder Ersatz für aufgeschobene Urlaube…

Quellen: Wikipedia, Klappentext. Die Buchreihe ist bei Piper erschienen.

2 Gedanken zu “Kaffee-Kommissare: Massimo Viviani

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