Wien öffnet: Gesundheitsheldinnen und –Helden in’s Sacher eingeladen!

Endlich aufsperren – mit Sicherheit! Am 19. Mai war es in Österreich soweit und die Restaurants und Hotels öffneten ihre Türen. Das Café Sacher in Wien und das Café Sacher in Salzburg hießen an diesem Tag alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Spitälern, Heimen und Praxen herzlich willkommen und luden sie auf ein Stück Original Sacher-Torte und Kaffee ein.

Matthias Winkler, seit 2014 Geschäftsführer im Sacher-Familienunternehmen: „Wir wollen damit nicht nur ‚danke sagen‘, sondern auch ‚danke tun‘! Die Einladung richtet sich an alle Heldinnen und Helden der letzten Monate, egal auf welcher Station, durch Corona waren alle gefordert.“ Die beiden Hotels verschenkten darüber hinaus 10 Nächte für jeweils 2 Personen inklusive Frühstück in den beiden traditionsreichen Häusern. Das Los entschied, wer einmal so richtig ausschlafen kann.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen nach dieser langen Zeit der Krise das Richtige zu tun. Nicht nur für unsere Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und unsere Gäste, sondern vor allem auch für jene, die die ganze Zeit über einer besonderen Belastung standhalten mussten, dem medizinischen Personal in Spitälern, Heimen und Praxen. Vielleicht ist dies auch eine Anregung auch für andere etwas zu tun. Es wäre schön, würden uns andere Unternehmen folgen und wir damit beitragen können zu einem neuen Mit-Einander“, erklärt Matthias Winkler.

Luxus, kulinarischer Genuss und gelebte Familientradition: Sacher zählt mit seinen beiden Hotels in Wien und Salzburg, Kaffeehäusern in Wien, Salzburg, Graz und Innsbruck sowie der einzigartigen Original Sacher-Torte zu den bekanntesten Familienbetrieben der Welt und gehört den „Leading Hotels of the World“ an. 1876 eröffnete Eduard Sacher das erste Luxushaus in Wien. Auf dem Grundstück des abgerissenen Kärntnertortheaters, direkt gegenüber der neu eröffneten k.u.k. Hofoper, wurde eine Maison meublée errichtet. Der Gastronom erwarb das einem Renaissance-Palast nachempfundene Haus und eröffnete 1876 das Hôtel de l’Opéra mit Restaurant. Der Sohn von Franz Sacher, dem Erfinder der Original Sacher-Torte, hatte sich aber bereits als Gastronom selbst einen Namen gemacht und benannte das Haus schnell in Hotel Sacher um.

Unter der Obhut von Alexandra Winkler und ihrem Bruder Georg Gürtler, begeistern die Sacher Hotels noch heute tagtäglich Besucher aus aller Welt; gepflegte Tradition, kombiniert mit einer stetigen, behutsamen Modernisierung, sorgen für einzigartige Sacher-Momente. Dazu noch ein Stück der Original Sacher-Torte genossen – Herz, was willst du mehr? Die Gastronomie ist prägender Bestandteil der österreichischen Kultur-Infrastruktur – und wurde von Corona hart getroffen. Erst seit kurzer Zeit dürfen die meisten Betriebe wieder öffnen; teils erfolgreich, größtenteils aber mit Schwierigkeiten. Viele sind wirtschaftlich bedroht, manche existentiell. Mit den Öffnungen kehrt hier ein Stück Normalität ein – wollen wir hoffen, dass sie gekommen ist, um zu bleiben.

Bildrechte: Hotel Sacher/ots.at, Jakob Gsöllpointner/Hotel Sacher/ots.at, michael preschl photography/Hotel Sacher/ots.at; Quellen: ots, ots.at, Wikipedia.

Lust auf Sachertorte?

Sehr gerne! Lass uns gemeinsam einen Sacher-Moment erleben! Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat, dann freue ich mich über einen kleinen Beitrag in meine Kaffeekasse!

1,70 €

29 Gedanken zu “Wien öffnet: Gesundheitsheldinnen und –Helden in’s Sacher eingeladen!

      1. Da hast Du wirklich recht. Das Klatschen am Balkon hat ziemlich schnell nachgelassen, in dem schönen Cafe-Haus verwöhnt zu werden, ist für sie dagegen eine reelle Anerkennung ihrer Leistungen. Daran werden sie sich noch lange erinnern.

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  1. Ja da gibt es sehr viele Menschen die in diesen Zeiten „nur ihren Job gemacht haben“ und das oft unter den ohnehin schon prekären Arbeitsbedingungen. Ich kenne Fälle wo es sogar zunächst mal keinen Corona-Bonus gab. Unglaublich, denn diese Fachkräfte arbeiten auch ohne eine Pandemie schon (oft) am Limit.

    Aber wir kennen das ja. Hauptsache der deutschen Industrie geht es gut. Systemrelevant oder nicht. Trotzdem ein schönes Wochenende! 😉

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    1. Deine Kritik ist angebracht. Knapp ein Viertel aller Einkommen ist in den letzten Monaten sogar gesunken, bei 16% hingegen sind die Einkünfte sogar gestiegen. Die große Masse verdient gleich, hat aber mehr im Portemonnaie, weil es weniger Möglichkeiten gab, es auszugeben. Ich gehöre mit 15 Monaten Kurzarbeit und ergänzenden Sozialhilfe zum Verlierer-Viertel. Aber im Gegensatz zu manchem Kollegen in Italien oder Spanien gibt es wenigstens was hier. Bei denen ist der Kühlschrank leer, bei mir ausreichend gefüllt…

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              1. Komm, wir wissen doch wie es laufen wird, oder? Die oberen Zehntausend werden wieder als Gewinner rauskommen und unten wird erneut was weniger sein. Und dann erzählen sie uns wie gut wir es doch haben, schwingen also die Angstkeule und labern was, wir hätten ja alle den Gürtel enger schnallen müssen. Klar, wenn ich eine fette Wohlstandswampe habe, dann tun mir auch die zwei drei Löcher im Gürtel weniger weh.

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  2. Ein feiner Zug! Gutes tun und darüber sprechen. Warum auch nicht? Vielleicht nehmen sich tatsächlich noch andere Unternehmen ein Beispiel. Alle Helden und Heldinnen haben es auf alle Fälle verdient, wertgeschätzt zu werden. 😃

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          1. 😳😐😔 Unfassbar! Mir tut das sehr Leid für all die Angehörigen und Kollegen. Und jetzt wird auch noch an einer monetären Wertschätzung geknausert. Man kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. 😔

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            1. Ja, da entwickelt sich etwas in die falsche Richtung. Diejenigen, denen wir unsere Kinder und unsere Eltern und Großeltern anvertrauen, bekommen am wenigsten, diejenigen, die ungestraft unser Geld verzocken am meisten…

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  3. Von Sacher ist mir tatsächlich nur die Sachertorte ein Begriff, und das, weil Stefan die so mag. Schön mal von den Hintergründen zu hören.

    Die Kaffeemarke mit Schokoladenaroma, die mein Onkel hatte, hieß Sati… musste ich auch erst googeln 😉

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