Der ultimative Kalter-Kaffee-Test: Kalder Kaffee von Milram

Sommerzeit – die Zeit für kalten Kaffee! Grund genug für Coffeenewstom bei sommerlichen Temperaturen mal einen Blick in’s Kühlregal zu werfen. Sechs Kaffeeprodukte werden dem ultimativen Kalter-Kaffee-Test unterworfen. In der Bewertung geht es aber nicht nur um Geschmack! Auch Nachhaltigkeit und Inhaltsstoffe spielen eine Rolle.

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Erster Proband ist „Kalder Kaffee, stark“ von Milram. Das Etikett verspricht „echten Kaffeegeschmack“ bei einem „Milchmischgetränk ohne Zuckerzusatz*“. Der Stern erklärt sich damit, dass Milch von Natur aus Zucker enthält. „Wer immer hart am Wind segelt, hängt irgendwann auch mal durch. Zeit für ’ne frische Brise Milram Kalder Kaffee: Cold Brew Coffee mit tüchtig Milch und ganz ohne Schnickschnack.“

Erstaunlich kurz liest sich auch die Zutaten-Liste: fettarme Milch, 20% starker Kaffeeaufguss (Wasser, Kaffee), Stabilisator Carrageen, Laktose. Leider hingt der Geschmack den Erwartungen hinterher. Wer würde schon einen Teil leckeren Cold Brew Coffee mit vier Teilen Milch verdünnen? Das Ergebnis ist zwar frei von Kaffeesteuer, aber auch frei von Aromen.

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Hinter der Marke Milram verbirgt sich die Deutsches Milchkontor GmbH, eines der größten deutschen Molkerei-Unternehmen. Zum Firmengeflecht gehören auch der Hersteller von Säuglingsnahrung Humana und die DMK Eis GmbH, der größte Eisproduzent Deutschlands. In den letzten Jahren hat das Deutsche Milchkontor den Anteil an gentechnikfreier Milch merklich ausgeweitet. Produziert wird hauptsächlich in Norddeutschland.

Nach den vielversprechenden Ankündigungen auf der Packung blieb das Ergebnis leider hinter den Erwartungen zurück. Immerhin kein zusätzlicher Zucker oder andere störende Zusatzstoffe. Trotzdem stimmen die 38,4 g Plastikmüll für 250 ml „kalder Kaffee“ nachdenklich.

 

Morgen testen wir den Limitierten Eiskaffee von Müllermilch.

 

Quellen: Produktverpackung, Unternehmensseiten, Wikipedia.

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