Fünf in deutschen Supermärkten erhältliche Instant-Kaffees im oberen Preissegment haben wir getestet: den Millicano von Jakobs, Nescafé Gold „Das Original“, Tchibo „Feine Milde“, „Der Himmlische“ von Mövenpick und „Instant Coffee“ aus dem Hause Julius Meinl. Alle Kaffees wurden einem Härtetest unterzogen: früh morgens zum Aufwachen frisch aufgegossen, während der Taxi-Schicht zu Oktoberfest und Expo-Messe aus der Thermos-Kanne und im direkten Vergleich ohne Milch und Zucker. Wer kann unter diesen Bedingungen überzeugen? Wer fällt durch?

Für die Feine Milde von Tchibo bilden 100% Tchibo Arabica die Grundlage. Der „Klappentext“ verspricht einen aromatisch-feinen Kaffee-Geschmack mit leicht fruchtiger Note. Ein Eindruck, der sich beim Öffnen des Glases verstärkt. Der Geruch ist würzig und lässt bereits in trockenem Zustand auf vielfältige Aromen schließen. Die „Feine Milde“ gibt es von Tchibo auch als Bohnen-Kaffee. Schon seit vielen Jahren ist diese Sorte praktisch ein Klassiker. Das lässt hoffen, dass sich die Qualität auch beim Instant-Produkt wiedererkennen lässt.

Für einen als mild angekündigten Kaffee ist das fertig aufgegossene Produkt überraschend kräftig und facettenreich im Geschmack. Tatsächlich schmeckt die Feine Milde von Tchibo wie eine gute Tasse Filterkaffee. Die direkte Ähnlichkeit zur Bohnenkaffee-Variante lässt sich kaum leugnen. In diesem Test wird die Luft nach oben langsam dünn. Doch noch zwei weitere Kaffees gilt es zu testen.
Hier geht es direkt zu den Instant-Tests von Jacobs Millicano, Nescafé Gold, „Der Himmliche“ von Mövenpick und Instant Coffee von Julius Meinl.
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