Kein schöner Zug…

Bahnfahren ist hip, modern und nachhaltig? Nicht, wenn man sich auf eine Fahrt im Intercity einlässt. Mit dem IC 2264 von München nach Karlsruhe zu wollen, ist schon fast eine Zeitreise. W-Lan? Fehlanzeige! Sitzplatz? Nicht unbedingt (ich muss mir wirklich angewöhnen zu reservieren!). Obwohl die Reservierungen nicht angezeigt wurden, musste ich vier Mal meinen Platz wieder räumen. Bei dieser Variante der „Bahnreise nach Jerusalem“ Ging ich bei der vierten Runde denn auch leer aus.

DB stellt im ICE und IC auf Fairtrade-zertifizierten Kaffee um

So sah meine Wunschvorstellung aus…

Was soll’s? Schließlich blieb ja noch das gebetsmühlenartig angepriesene Gastronomieangebot der Bahn. Außerdem nahm ich an, dass zwischen Ulm und Plochingen keiner versuchen würde meine schwere Tasche zu mopsen. Dass meine Erwartungen an das bevorstehende Kaffee-Erlebnis recht hoch war, daran war die Bahn nicht ganz unschuldig, pries sie doch selbst in einer Presseaussendung letzten Herbst ihre Angebot als besonders nachhaltig an.

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Leider nur kleine Tassen verfügbar…

Doch nun zur Wirklichkeit. Ursprünglich wollte ich einen großen Cappuccino. Den hätte es aber nur im umweltunfreundlichen Pappbecher gegeben. Porzellan gab es auch für stationäre Gäste nur in der Größe kleiner Cappuccino. Weshalb ich mich spontan dafür entschied. Offenbar gab es Probleme mit der Kaffeemaschine. Milchschaum konnte die zwar ganz gut, aber der Kaffee war wohl falsch dosiert. Das ganze ergab nicht die vertraglich zugesicherte Füllhöhe, weshalb der Kollege Kellner noch etwas Kaffee aus der großen Thermoskanne dazu gab. Dementsprechend war das Ergebnis. Auf einen zweiten Cappuccino um auf die gewünschte Koffeinmenge zu kommen, habe ich dann verzichtet…

 

Bildrechte: Coffeenewstom, obs/TransFair e.V./Deutsche Bahn, Coffeenewstom.

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